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HallenstadionHecht-Keyboarder legt einen crazy Stunt hin

Die Mundart-Lieblinge Hecht haben ihr bisher grösstes Konzert gespielt – im ausverkauften Hallenstadion. Und lieferten eine grandiose Show ab.

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fim

Einmal quer durchs Hallenstadion: Hecht-Keyboarder Gisi fliegt übers Publikum. <i>(Video: 20 Minuten)</i>

Sie hätten zusammen eine Liste gemacht mit allen Dingen, die sie bei einem Konzert unbedingt mal machen wollten, erklärte Hecht-Sänger Stefan Buck gestern im ausverkauften Hallenstadion den 13'000 Fans. Nicht alles sei möglich gewesen – etwa den Keyboarder der Band aus einer Kanone zu schiessen.

Der Stunt

Doch die Produktionsverantwortlichen haben auf Wunsch der Band einen mindestens so spektakulären Stunt möglich gemacht: Keyboarder Gisi seilte sich vom obersten Balkon der VIP-Tribüne aus über zehn Metern Höhe quer durch die ganze Halle ab – und spielte dabei auch noch ein Solo.

Gisi fliegt übers Publikum

Ausverkaufte Show im Hallenstadion
(Video: Instagram)

Hier noch eine Nah-Aufnahme des Stunts. (Video: Instagram @hecht_band)

Der Start

Für die Show investierte die Band ganz schön: Das Konzert starteten sie wie angekündigt mit dem neuen Song «Besch ready für die Liebi vo mer?» hinter einem riesigen, halb transparenten Vorhang, der dann begleitet von einem Knall und Konfettiregen runterfiel.

Lichtermeer für Hecht

So sehen 13'000 Hecht-Fans an einem Ort aus
(Video: (20 Minuten))

So siehts aus, wenn der Grossteil von 13'000 Hecht-Fans die Arme in die Luft halten und ihre Handy-Lampen hin- und herwiegen.

Der Boyband-Moment

Von der Hauptbühne aus führte als zusätzliche Bühne ein rund 20 Meter langer Runway mit Leuchtboden ins Publikum hinein. Dort legten die fünf Musiker dann auch ihre Boyband-Tanz-Choreo zu einem Remix ihres Hits «Kawaski» hin.

Hecht Boyband-Choreo

Ausverkaufte Hallenstadion-Show
(Video: Instagram)

Backstreet Boys? Nein, Hecht legen in pinken Oversize-Overalls ein Tanz-Intermezzo hin. (Video: Instagram @hecht_band)

Die Flamingos

Weitere Wünsche, die sich die Hechts im Hallenstadion erfüllten: Sänger Stefan liess sich zum Song «Surfer» auf einem Surfbrett über die Köpfe der Zuschauer tragen und organisierte mit den Fans zusammen mehrere Moshpits – in einen stürzte er sich gleich selbst mit hinein. Bei «Oh Boy» fuhren die Bandmitglieder auf zwei fahrbaren Hebebühnen in riesigen Flamingo-Gummibooten durchs Publikum.

Stefan im Flamingo

Ausverkaufte Show im Hallenstadion
(Video: Instagram)

Die Flamingo-Fahrbühnen cruisen durch die Zuschauermenge. (Video: Instagram @hecht_band)

Die Tränen

Neben all den Show-Effekten war auch viel Platz für Gefühle. Hecht kosteten ihren grossen Auftritt aus und zeigten, wie viel er ihnen bedeutete. Der rührendste Moment: Bei der Band-Vorstellungsrunde hatten sowohl der Schlagzeuger wie auch der Bassist Tränen in den Augen.

Nach rund zweieinhalb Stunden Konzert verabschiedeten sich Hecht mit ihren beiden grössten Mitsing-Nummern «Adam & Eva» und «Charlotta». Auch auf den Sitzplätzen hüpften da längst alle mit.

Hecht im Hallenstadion

Ausverkaufte Show.
(Video: (20 Minuten))

Masseneuphorie beim Abschluss des Konzerts mit «Charlotta».

Hier gibts noch ein paar bildliche Impressionen vom Gig.

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