«Bliib Dihei»: Hecht performen erstmals ihre Corona-Hymne
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«Bliib Dihei»Hecht performen erstmals ihre Corona-Hymne

Der «Bliib Dihei»-Konzertabend Nummer fünf bot gleich mehrere Premieren – von Hecht bis Monet192. Wir blicken zurück auf die besten Momente.

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fim

Solange der Lockdown in den Clubs und Bars des Landes anhält, ist klar: Die Weisung heisst «Bliib Dihei» – und behalte auch deinen Ausgang in der Stube, auf dem Balkon oder im eigenen Garten. Damit trotzdem das Wochenende seinem Namen gerecht wird, haben auch gestern Abend Schweizer Musikgrössen über den Insta-Kanal von 20 Minuten einige Songs performt. Hier gibts einen Rückblick auf die besten Momente vom rund zweieinhalbstündigen Livestream mit Seven, Hecht und Monet192.

Hecht spielen Live-Premiere

Hecht-Sänger Stefan Buck feierte gestern Geburtstag – die grosse Party musste er aber natürlich verschieben. «Ich habe sie mal auf Oktober angesetzt», erklärt er im Gespräch mit den «Bliib Dihei»-Hosts Stefan und Schimun. Trotzdem hätten ihn ein paar Freunde im Garten besucht.

So konnten Hecht denn auch ihre im April veröffentlichte Durchhalte-Hymne «Gsehnd üs im Sommer» zur Corona-Pandemie zum ersten Mal live als Band performen. In reduzierter Dreier-Formation – und natürlich mit genug Abstand untereinander.

Sevens Quarantäne-Session

Funk-Souler Seven setzte für seine Drei-Song-Performance auf gute Vorbereitung: Da die Mitglieder seiner Band verstreut in der Schweiz und in Deutschland leben, hat er seine Mitmusikerinnen gebeten, ihre Parts vorab zuhause einzuspielen und sich dabei zu filmen.

Über Split-Screens performte Seven dann mit Band seine deutschsprachigen Singles «Seele» und «Immer noch» sowie den 2009er Ohrwurm «Lisa» – mit Sound in Konzertqualität.

Monet192 zeigt seine neue Single

Am Freitag hat der St. Galler Deutschrap-Kickstarter Monet seine neue Single «Live» releast, die er zusammen mit dem Zürcher Travis-Scott-und-Drake-Produzenten OZ aufgenommen hat. Den Song hat er im Insta-Live gleich direkt aus der Küche seinen Fans präsentiert. Er mache aktuell alles von daheim aus, auch die Produktion neuer Songs, erklärt der 22-Jährige.

«Ich wohne ja hier. Und ich werde auch nicht so schnell wegziehen», so Monet. Die 10'000 Franken Preisgeld, die er für den Swiss Music Award als Best Talent erhielt, investiert denn auch komplett in sein Homestudio und in neue Musik.

Veronica Fusaro tritt spontan auf

Zeitgleich zum «Bliib Dihei»-Livestream hat auch die Berner Musikerin Veronica Fusaro auf Insta für ihre Community ein kleines Konzert gegeben. Weil sie ihr Live-Setup inklusive Loop-Station ohnehin schon installiert hatte, meldete sie sich via Insta-Message spontan bei 20 Minuten und bot an, zwei Songs zu performen. Noch so gern schlauften die Hosts Schimun und Stefan die Newcomerin zum Ende des Streams ins Programm ein – und so bescherte Veronica dem «Bliib Dihei»-Abend eine unverhoffte Zugabe.

Das wars vorerst mit «Bliib Dihei»

Fünf Livestream-Konzerte sind in den vergangenen Wochen in Zusammenarbeit mit den Swiss Music Awards unter dem Motto «Bliib Dihei» zustande gekommen. Über 40 Acts haben sich in den Streams eingeschaltet und ihre grössten Hits und neusten Songs in Quarantänen-Versionen zum Besten gegeben – und zu Spenden für die Caritas aufgerufen, die sich um Menschen in Corona-Not kümmert. Gestern konnten an einem Abend über 5000 Franken gesammelt werden, nicht zuletzt dank einem Zustupf der Bank Cler.

Die fünfte Insta-Home-Show war vorerst die letzte. Danke fürs Zuschauen, Mittanzen, Spenden und Liebe-Sharen in Form von hunderten Emojis!

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