Minus 13 Prozent: Hedgefonds geht das Geld aus – Credit Suisse gewaltig unter Druck
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Minus 13 ProzentHedgefonds geht das Geld aus – Credit Suisse gewaltig unter Druck

Ein US-amerikanischer Hedgefonds, in dem die Credit Suisse involviert war, kann Forderungen nicht mehr nachkommen. Das könnte die Resultate des ersten Quartals negativ beeinflussen, fürchtet die Grossbank.

von
Reto Heimann
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Die Credit Suisse steht zu Beginn der neuen Börsenwoche unter Druck.

Die Credit Suisse steht zu Beginn der neuen Börsenwoche unter Druck.

20min/Marco Zangger
Weil ein US-amerikanische Hedgefunds zahlungsunfähig ist, startet die CS mit einem minus von sieben Prozent in die Woche.

Weil ein US-amerikanische Hedgefunds zahlungsunfähig ist, startet die CS mit einem minus von sieben Prozent in die Woche.

20min/Marco Zangger
Die CS versuche, ihre Positionen zu liquidieren.

Die CS versuche, ihre Positionen zu liquidieren.

20min

Darum gehts

  • Die Aktie der Credit Suisse startete mit einem Minus von 14 Prozent in die Woche.

  • Grund ist die Zahlungsunfähigkeit eines US-amerikanischen Hedgefonds.

  • Die Credit Suisse befürchtet negative Auswirkungen für die Ergebnisse des ersten Quartals.

Weil ein US-Hedgefonds Zahlungsausfälle hat, gerät die Schweizer Grossbank Credit Suisse unter Druck. Das schreibt die Credit Suisse in einer Mitteilung. Dort heisst es: «Ein bedeutender US-amerikanischer Hedgefonds ist vergangene Woche den Forderungen der Credit Suisse und anderer Banken nicht nachgekommen.»

Deshalb arbeite die Credit Suisse an einer Strategie, aus diesem Hedgefonds auszusteigen. Es sei zwar zu früh, jetzt schon Aussagen darüber zu treffen, wie gross der daraus resultierende Verlust für die Bank sein werde, aber: «Es könnte unsere Ergebnisse im ersten Quartal signifikant beeinflussen.»

Kurz nach zehn Uhr notierte die CS-Aktien bei knapp minus 14 Prozent im Vergleich zum Vortag. Das hatte sich abgezeichnet: Das Finanzmagazin «Cash» berichtete darüber, dass die Aktie in der Vorbörse minus sieben Prozent verzeichnete . Die ZKB informiert ihre Anleger darüber, dass es sich bei besagtem Hedgefonds um Archegos Capital Management in New York handle.

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