Aktualisiert 14.06.2005 07:27

Heftiges Erdbeben in Chile fordert acht Todesopfer

Bei einem heftigen Erdbeben im Grenzgebiet zwischen Chile und Peru sind am Montag mindestens acht Menschen getötet worden. Das teilte das chilenische Innenministerium mit.

Insgesamt seien in der Region im Norden Chiles 17 Häuser eingestürzt. Hunderte Menschen seien nach den Erdstössen panikartig ins Freie gestürmt. Einer Messung des US-Erdbebeninstituts USGS zufolge erreichte das Beben eine Stärke von 7,9 auf der Richter- Skala. In der betroffenen Gegend fiel der Strom aus.

Auch im angrenzenden Peru waren die Erdstösse spürbar. Die peruanische Erdbebenwarte teilte mit, die Stösse hätten in mehreren Ortschaften nahe der chilenischen Grenze eine Stärke von 3 bis 5 auf der Richter-Skala erreicht.

Behördenangaben zufolge gab es keine Opfer und nur geringe Sachschaden. In einigen Ortschaften seien Strom- und Telefonleitungen unterbrochen worden. Das Epizentrum des etwa 50- sekündigen Bebens lag nahe der Ortschaft Tarapaca in Chile in 111 Kilometern Tiefe. In der Region bebt die Erde häufig. (sda)

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