Aktualisiert 22.05.2020 12:19

Micaela Schäfer und Gisele Oppermann

Heidi Klum holt im Finale frühere Kandidatinnen auf die Bühne

Am Donnerstagabend kürte Heidi Klum zum 13. Mal die Siegerin von «Germany’s Next Topmodel». So war die Live-Show, die aufgrund der Coronavirus-Pandemie nicht wie geplant stattfinden konnte.

von
Angela Hess
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Heidi Klum wurde im Livefinale von «Germany’s Next Topmodel» aufgrund der aktuellen Covid-19-Pandemie aus ihrer Wahlheimat Los Angeles zugeschaltet. Auf dem Chefsessel sass im Studio statt der Jurorin eine Stellvertretung: Fotograf Christian Anwander.

Heidi Klum wurde im Livefinale von «Germany’s Next Topmodel» aufgrund der aktuellen Covid-19-Pandemie aus ihrer Wahlheimat Los Angeles zugeschaltet. Auf dem Chefsessel sass im Studio statt der Jurorin eine Stellvertretung: Fotograf Christian Anwander.

Foto: Pro 7 / Richard Hübner
Gemeinsam mit verschiedenen Gästen – unter anderem Designer Philipp Plein (42) und Moderatorin Rebecca Mir (28) führte er durch die Sendung.

Gemeinsam mit verschiedenen Gästen – unter anderem Designer Philipp Plein (42) und Moderatorin Rebecca Mir (28) führte er durch die Sendung.

ProSieben/Richard Hübner
Am Ende gewann Kandidatin Jacky den Titel. Die tiermedizinische Assistentin darf sich unter anderem über eine Siegprämie von 100’000 Euro (umgerechnet rund 106’000 Franken) freuen.

Am Ende gewann Kandidatin Jacky den Titel. Die tiermedizinische Assistentin darf sich unter anderem über eine Siegprämie von 100’000 Euro (umgerechnet rund 106’000 Franken) freuen.

ProSieben/Richard Hübner

Darum gehts

  • Am Donnerstag gewann Jacky die 15. Staffel von «Germany’s Next Topmodel».
  • Heidi Klum wurde durch Videochat in die Liveshow geschaltet.
  • Lijana verliess GNTM freiwillig als Viertplatzierte.
  • Auch Kandidatinnen aus früheren Staffeln gingen über den Laufsteg.

Nach mehreren Monaten hat Modelmama Heidi Klum (46) ihr neues Topmodel gefunden: Kurz vor 23.30 Uhr durfte sich Kandidatin Jacky am Donnerstagabend über den Sieg bei «Germany’s Next Topmodel» freuen. Als Erstplatzierte bekommt sie zusätzlich zum Cover der deutschen «Harper’s Bazaar» einen Modelvertrag und 100’000 Euro Siegprämie. «Ich bin als Nachrückerin zur Show gekommen und stehe nun hier als Siegerin. Dafür werde ich keine Worte finden», so die Tiermedizinische Assistentin kurze Zeit nach der Verkündigung völlig überwältigt in einem Backstageinterview.

Hinter der 21-jährigen Gewinnerin steht Sarah P. (20) auf dem zweiten Rang, Maureen (20) auf dem dritten und Lijana (23) auf dem vierten. Obwohl die Show in diesem Jahr aufgrund der Covid-19-Pandemie nicht wie geplant in einem Stadion mit Publikum stattfinden konnte, meisterten die Finalistinnen die Entscheidungsshow souverän. Das waren die vier zentralen Momente der Livesendung.

Lijana gibt freiwillig auf

Die ganze Staffel über bewies Lijana, wie viel Biss in ihr steckt. Motiviert stellte sie sich jeder Challenge und war bemüht darum, stets die Beste zu sein. Mit ihrer Art kamen aber nicht viele klar – sowohl bei der Konkurrenz als auch beim Publikum. Besonders auf Social Media bekam Lijana in den vergangenen Monaten starken Gegenwind zu spüren. Zum Ende der Staffel artete das Ganze so sehr aus, dass die Kandidatin sogar Morddrohungen erhielt.

Nun zog Lijana im Finale die Reissleine: Bevor Modelmama Heidi überhaupt verkünden konnte, wer als Viertplatzierte aus der Show ausscheidet, räumte sie die Bühne freiwillig. «Ich werde nicht mehr das Futter sein für noch mehr Hass. Und deswegen verzichte ich auf das Finale», so Lijana nach rund 45 Minuten Sendezeit. Ihr Sieg sei die Glückseligkeit, erklärte die Kandidatin und drehte sich lächelnd von der Kamera weg.

Auf Twitter gehen die Meinungen über Lijanas Aktion weit auseinander. Doch Pro 7 stellt noch während der Show klar, dass man ihr den freiwilligen Ausstieg so kurz vor dem Ziel nicht übelnehmen sollte. «Aus einem Wettbewerb kann man aussteigen, wann man will», heisst es auf dem Twitter-Account des Senders. Dass sie den Schritt gewagt habe, sei eine «lässige Aktion» gewesen.

Tamara bleibt Publikumsfavoritin

Kandidatin Tamara galt für viele Zuschauer als klare Favoritin der Staffel. Dass die 19-Jährige kurz vor dem Finale ausschied, änderte dabei nichts an ihrer Beliebtheit. In der Show vom Donnerstagabend fiel ihr nun eine besondere Aufgabe zu: Als Backstagereporterin fühlte sie den Finalistinnen auf den Zahn. Vom Publikum hagelte es fast ausschliesslich Lob für die Österreicherin. «Bitte künftig jedes Jahr Tamara als Backstagereporterin!», heisst es auf Twitter unter anderem.

Doch damit nicht genug. Wie in jedem Jahr wurde auch in dieser Staffel der «Personality Award» verliehen. In einem Voting konnte das Publikum abstimmen, welche Kandidatin am meisten mit ihrer Persönlichkeit überzeugt hat. Das Ergebnis war eindeutig: 61 Prozent stimmten für Tamara. «Ich könnte einfach nur heulen. Das ist gerade alles so crazy», kommentiert der Publikumsliebling in einem Backstageinterview den Sieg.

Heidi wird auf dem Kofferwagen abgestellt

Aufgrund der aktuellen Situation wurde Heidi per Videochat aus ihrer Wahlheimat Los Angeles ins Studio in Berlin zugeschaltet. Was mit schlecht koordinierten Dialogen und Technikpannen hätte enden können, funktionierte letztlich relativ gut – unter anderem weil Heidi die Zügel vor Ort dem Fotografen Christian Anwander übergab. Er führte gekonnt durch die Livesendung, während der Bildschirm mit Heidis Liveschaltung aus Los Angeles auf einem Kofferwagen platziert wurde.

Auf Instagram gewährte Heidi den GNTM-Fans einen Blick hinter die Kulisse. Und der zeigt, dass auch ein Topmodel sich nicht die Mühe macht, sich von Kopf bis Fuss zu stylen, wenn schliesslich ohnehin nur die obere Körperhälfte sichtbar sein wird. Auf High Heels hat Heidi deshalb am Donnerstagabend verzichtet und ihre kuscheligen Hausschuhe angelassen.

Frühere Kandidatinnen auf dem Laufsteg

In diesem Jahr durfte nicht nur die Top 20 der aktuellen Staffel eine Ehrenrunde über die Bühne drehen. Auch eine Auswahl an Kandidatinnen aus früheren Staffeln legte einen Catwalk hin. So gab es unter anderem ein Wiedersehen mit Theresia Fischer (28) – die im vergangenen Jahr im Livefinale heiratete – und Gisele Oppermann (32), deren GNTM-Teilnahme bereits zwölf Jahre zurückliegt.

Und wer hätte gedacht, dass Micaela Schäfer jemals Teil des «Germany’s Next Topmodel»-Finales sein wird? Das Erotikmodel brachte seine Karriere ursprünglich durch die Teilnahme in der allerersten Staffel der Show im Jahr 2006 in Gang. Zudem schritten Klaudia «mit K» (23), Sara Kulka (29), Tatjana Wiedemann, Jacqueline Thiessen und Carina Zavline (23) über die Bühne.

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9 Kommentare
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Ich werds nie verstehen

22.05.2020, 13:39

Hab mal Michaela Schäfer gegoogelt, als Sie 2006, bei GNTM mit machte. War das eine schöne Frau, äusserlich möchte ich betonen, nicht im Geiste ;-). Und dann, was ist passiert in den folgenden Jahren?? Sie hat natürlich grässlich an sich rumschnippeln lassen! Eine Schönheits-OP nach der anderen. Ihr Gesicht heute, leider deswegen, komplett verändert (entstellt).....

rosalie

22.05.2020, 13:49

brauchen wir solchen Schrott hier werden junge Mädchen kaputt gemacht, nachher brauchen sie ihr Leben lang eine Psychiater,

Bartli

22.05.2020, 14:08

Also wenn ich mir die M-Mami so ansehen, erinnert mich diese an etwas anderes. Nicht auf dem Catwalk zu sehen aber im Millieu. Ist so. Müssen Frauen wissen, die sich für so was hergeben. Die Tops kommen eh aus Familien deren Mutter/Eltern schon in der Branche oder vermögend sind. Scheint ein neofeudales Vererbungsrecht zu existieren. Der grosse Rest bleibt eher unterbelichtet.