Klum-Kritik: Heidis Gegenoffensive und Saras Handicap

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Klum-KritikHeidis Gegenoffensive und Saras Handicap

Nach Roger Willemsens deutlichen Worten über Heidi Klum wehrt sich die Model-Moderatorin jetzt gegen die harte Kritik. Hart wird es nach Expertenmeinung übrigens auch für die Gewinnerin ihrer Castingshow.

«Germany's Next Topmodel», die Letzte: Mit einer Zusammenfassung endete die neueste Staffel der Klum'schen Castingshow. Während beim Finale noch 4,61 Millionen Zuschauer in Deutschland zusahen, interessierte der Rückblick vom 28. Mai gerade mal noch 1,63 Millionen TV-Freunde. Der Gewinnerin Sara Nuru prognostizieren Experten ebenfalls harte Zeiten. «Grosse Labels sind auf der Suche nach eigenen Gesichtern. Der Castingshow-Stempel ist dabei nur hinderlich», sagte Roland Bös von der renommierten Hamburger Werbeagentur «Scholz & Friends» dem «In Touch»-Magazin.

«Sara sollte also davon nicht zu viel erwarten»

Die Weinkönigin aus Baden-Württemberg hätte dieselben Chancen auf einen internationalen Durchbruch, fährt der Fachmann fort: «Die Heidi Klum GmbH ist nicht mal eingetragen in die internationale Vereinigung der Casting- und Modelagenturen. Deshalb fehlt ihr das Netzwerk zu grossen, internationalen Agenturen. Sara sollte also davon nicht zu viel erwarten.» Die will selbst erst mal kleine Brötchen backen, verrät die 19-Jährige der «Bild»: «Ich bin schliesslich nicht Heidi Klum. Es wird nicht so sein, dass ich sofort die Welt bereise.»

Apropos Klum: Die Model-Mama hat sich mittlerweile zu den Worten Roger Willemsens geäussert, der ihre Castingshow krtisiert hat und meinte, man müsse aus der Moderatorin «sechs Sorten Scheisse rausprügeln». Die 35-Jährige kontert mit ihrem Babybauch. Sie begreife nicht, wie ein «angeblich intelligenter Mann» dazu aufrufen könne, «eine schwangere Frau zu verprügeln»: Sie hoffe, «dass andere Menschen und vor allem unsere Jugendlichen schlau genug sind, sich nicht auf das Niveau von Herrn Willemsen zu begeben.»

«Ich grinse nun mal so, wie ich grinse»

In Ihrem Gespräch mit der Nachrichtenagentur ddp ging Klum auch auf Aussagen Wolfgang Joops ein, der das Lächeln der Deutschen nicht erträgt. «Ich grinse nun mal so, wie ich grinse. Das wird auch immer so bleiben.» Konstruktive Kritik heisse sie dagegen willkommen, weil sie ihr helfe, den «Job das nächste Mal besser zu machen».

Als Grund für die Anfeindungen gegen sich vermutet die mehrfache Mutter Geltungssucht und Neid. «Viele möchten eben auch gerne mal wieder in der Zeitung stehen. Normale Nettigkeiten gegenüber einem anderen machen selten Schlagzeilen. Also muss man sich etwas Härteres ausdenken, um es überhaupt in die Medien zu schaffen», so Klum gegenüber ddp.

(phi)

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