Heimatschutz wirbt mit sexy Frauenpo auf dem Bierdeckel
Aktualisiert

Heimatschutz wirbt mit sexy Frauenpo auf dem Bierdeckel

Weg vom verstaubten Grufti-Image: Mit einem aufreizenden Frauenpo macht der Berner Heimatschutz für sich Werbung.

«Wir haben ein etwas verstaubtes Image», räumt Thomas Brändli vom Berner Heimatschutz ein. Doch das soll sich nun ändern: Zum 100-Jahr-Jubiläum will sich der Verein ein neues Image verpassen.

Auf über 200 000 Bierdeckeln von Egger Bier prangen seit Anfang August auffällige Sujets: ein Punker oder ein knapp bekleideter Frauenpo – dazu der Slogan «gutgebaut.ch». Erst auf der Rückseite des Bierdeckels gibt sich der Heimatschutz zu erkennen.

«Natürlich besteht die Gefahr, jemanden mit solchen Fotos vor den Kopf zu stossen», sagt Brändli. Es sei eben eine freche Art, die Diskussion um den Verein anzuregen.

Mit den Bierdeckeln will der Berner Heimatschutz vor allem Leute ansprechen, die sich wenig für Kultur interessieren: «Wir hoffen, dass man am Stammtisch über uns spricht», sagt Brändli, «denn schönes Bauen geht schliesslich alle etwas an.»

Andrea Lehmann

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