Tourismus: Heimische Hotellerie wächst dank Schweizer Gästen
Aktualisiert

TourismusHeimische Hotellerie wächst dank Schweizer Gästen

Die Schweizer Hotellerie ist weiter auf Wachstumskurs. Im August wurden insgesamt 4,3 Millionen Übernachtungen verzeichnet, was im Vergleich zum Vorjahr einem Plus von 3,5 Prozent entsprach.

Die Zunahme ist vorab auf inländische Gäste zurückzuführen, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Freitag mitteilte. Verglichen mit dem Vorjahresmonat wurden im August 144 000 Übernachtungen mehr gezählt. Von den insgesamt 4,3 Millionen Übernachtungen gingen 1,7 Millionen auf das Konto von Schweizer Gästen, was gemäss BFS-Beherbergungsstatistik ein Wachstum von 6,4 Prozent bedeutet. Die ausländischen Besucher generierten 2,6 Millionen Logiernächte oder 1,6 Prozent mehr als im August 2007.

Die Nachfrage stieg insbesondere bei den deutschen und französischen Gästen um 2,6 Prozent auf 727 000 Übernachtungen beziehungsweise um sieben Prozent auf 180 000 Logiernächte. Erneut ein Rückgang verzeichnet wurde dagegen bei Touristen aus den Vereinigten Staaten, und zwar um zehn Prozent auf 149 000 Übernachtungen. Wie das BFS schreibt, sind dafür wohl die US-Immobilienkrise und der ungünstige Wechselkurs des Dollars gegenüber dem Schweizer Franken verantwortlich. Ebenfalls zurück ging die Nachfrage von Gästen aus dem Vereinigten Königreich.

Berge sind top

Am beliebtesten waren die Bergregionen. Graubünden verzeichnete 710.000 Übernachtungen oder plus 9,5 Prozent, gefolgt vom Wallis und vom Berner Oberland mit je über 500 000 Logiernächten, was einer Zunahme von 4,3 beziehungsweise 4,6 Prozent bedeutete. Die prozentual grösste Steigerung verbuchte die Region Basel mit einem Plus von 13 Prozent auf 121 000 Übernachtungen.

Von Januar bis August lag die kumulierte Zahl der Übernachtungen bei 27 Millionen. Das sind 4,2 Prozent mehr als in der gleichen Vorjahresperiode. Mit 16 Millionen Übernachtungen gab es bei den ausländischen Besuchern ein Plus von 4,5 Prozent. Die elf Millionen Logiernächte von einheimischen Gästen bedeuteten eine Steigerung um 3,6 Prozent. (dapd)

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