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Super LeagueHeimsieg - FCL-Revanche gegen Thun geglückt

Dem FC Luzern gelingt nach vier Heimspielen in Folge ohne Sieg mit einem 3:1 über den FC Thun nach längerer Zeit wieder mal ein Dreier in den heimischen Wänden.

von
dhe
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Nicht viele Minuten sind in der swissporarena absolviert und schon sind die Weichen für einen Heimsieg gestellt. Ein langer Einwurf von Schwegler bereitet dem Gast grösste Probleme. Am Schluss ist es Gelmi, der den Ball ins eigene Tor bugsiert.

Nicht viele Minuten sind in der swissporarena absolviert und schon sind die Weichen für einen Heimsieg gestellt. Ein langer Einwurf von Schwegler bereitet dem Gast grösste Probleme. Am Schluss ist es Gelmi, der den Ball ins eigene Tor bugsiert.

Keystone/urs Flueeler
In der Folge hat der FCL das Geschehen ganz klar im Griff, ist gefühlt immer ein Tick schneller als der FC Thun. Bis wenige Sekunden vor Pausenpfiff muss Dave Zibung überhaupt nie eingreifen - schwache erste Hälfte der Thuner.

In der Folge hat der FCL das Geschehen ganz klar im Griff, ist gefühlt immer ein Tick schneller als der FC Thun. Bis wenige Sekunden vor Pausenpfiff muss Dave Zibung überhaupt nie eingreifen - schwache erste Hälfte der Thuner.

Keystone/urs Flueeler
Nach etwas mehr als eine halben Stunde ist es Pascal "Pasci" Schürpf, der herrlich zum 2:0 trifft und damit das Spiel bereits vor dem Pausentee in entscheidende Bahnen lenkt - 9. Saisontreffer!

Nach etwas mehr als eine halben Stunde ist es Pascal "Pasci" Schürpf, der herrlich zum 2:0 trifft und damit das Spiel bereits vor dem Pausentee in entscheidende Bahnen lenkt - 9. Saisontreffer!

Keystone/urs Flueeler

In dieser Woche hat der Fussball in Luzern eine seltsame Geschichte geschrieben. Im Cup-Halbfinal am Dienstag mühten sich die Luzerner gegen die Thuner 90 Minuten lang vergebens. Sie kamen zu Chancen, die für das Weiterkommen hätten ausreichen sollen - bis der Thuner Defensivspieler Roy Gelmi kurz vor Schluss das einzige Tor der Partie schoss.

Als die beiden Mannschaften am Samstag im gleichen Stadion in der Meisterschaft gegeneinander spielten, benötigten die Luzerner keine drei Minuten und keine eigentliche Chance, um gegen die Berner Oberländer endlich ein Tor zu erzielen. Es reichte schon, dass Verteidiger Christian Schwegler einen seiner berühmten weiten Einwürfe in Richtung der Fünferlinie warf. Ein Thuner war dort im Gedränge irritiert und lenkte den Ball mit dem Kopf ins eigene Tore. Der Pechvogel hiess Roy Gelmi.

Strittiges Anschlusstor des FC Thun

Mit einem platzierten Schlenzer aus 17 Metern erzielte Pascal Schürpf nach 34 Minuten das 2:0, das die Luzerner für eine gute Leistung in der ersten Halbzeit ungenügend honorierte. Die Thuner fanden kurz nach der Pause mit einem Tor ins Spiel zurück, das wohl ebenso irregulär war wie Gelmis Tor im Cup-Halbfinal. Mit grösster Wahrscheinlichkeit hatte der Ball die Grundlinie überschritten, als Grégory Karlen zum eingewechselten Torschützen Marvin Spielmann passte. Von dort weg zeigte auch die Mannschaft von Trainer Marc Schneider ein paar schwungvolle Angriffe, der Sieg des FCL, den Blessing Eleke mit dem 3:1 nach 88 Minuten gegen die etwas geöffnete Thuner Abwehr sicherstellte, blieb indessen verdient.

Trotz des Vorstosses in den Cupfinal müssen sie im Berner Oberland eine klare Baisse gewärtigen. Thun hat keines der letzten zehn Meisterschaftsspiele mehr gewonnen. Je fünf Niederlagen und Unentschieden sind die Bilanz.

Luzern - Thun 3:1 (2:0)

8064 Zuschauer. - SR Tschudi. - Tore: 3. Gelmi (Eigentor) 1:0. 34. Schürpf 2:0. 50. Spielmann (Karlen) 2:1. 88. Eleke (Voca) 3:1.

Luzern: Zibung; Schwegler, Lucas, Sidler; Vargas (91. Kakabadse), Custodio, Ndenge, Schulz, Schürpf (79. Voca); Eleke, Demhasaj (59. Schneuwly).

Thun: Faivre; Glarner, Rodrigues, Sutter, Kablan; Bigler (46. Spielmann), Stillhart (33. Fatkic), Gelmi, Schwizer (46. Tosetti); Sorgic, Karlen.

Bemerkungen: Luzern ohne Knezevic, Juric und Schmid (alle verletzt). Thun ohne Hediger, Joss und Ruberto (alle verletzt). Stillhart verletzt ausgeschieden. Verwarnungen: 51. Zibung (Reklamieren), 53. Gelmi (Foul), 70. Rodrigues (Foul), 86. Lustenberger (auf der Bank/Reklamieren).

Rangliste: 1. Young Boys 30/78 (79:28). 2. Basel 30/56 (55:39). 3. Thun 31/40 (54:51). 4. Luzern 31/40 (47:53). 5. Lugano 30/37 (42:42). 6. Sion 30/37 (45:47). 7. St. Gallen 30/36 (41:51). 8. Zürich 30/34 (36:44). 9. Neuchâtel Xamax FCS 31/33 (39:57). 10. Grasshoppers 31/24 (28:54). (dhe/sda)

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