Weniger Absatz: Heineken verschärft Sparkurs
Aktualisiert

Weniger AbsatzHeineken verschärft Sparkurs

Der Bierriese Heineken hat am Mittwoch angekündigt, sein Sparprogramm zu verschärfen. Bis Ende 2014 sollen 625 Millionen Euro eingespart werden - 100 Millionen mehr als bisher geplant.

Auf die ersten sechs Monate gesehen, sanken die Erlöse organisch nur um 1 Prozent und landeten bei 10,4 Mrd. Euro, während das Volumen in dieser Zeit um 3 Prozent gesunken war.

Auf die ersten sechs Monate gesehen, sanken die Erlöse organisch nur um 1 Prozent und landeten bei 10,4 Mrd. Euro, während das Volumen in dieser Zeit um 3 Prozent gesunken war.

Nach einem weiteren Absatzrückgang im zweiten Quartal zieht der Brauereikonzern Heineken die Kostenschraube fester an. Bis Ende 2014 will das Unternehmen nun rund 625 statt bisher 525 Mio. Euro sparen, wie der drittgrösste Brauereikonzern der Welt am Mittwoch mitteilte.

Im zweiten Quartal war der Absatz auf dem wichtigen westeuropäischen Heimatmarkt organisch um 5 Prozent zurückgegangen, was das Volumen weltweit um 1 Prozent schrumpfen liess.

Weil Heineken sich stärker auf höherwertige Biere konzentriert und gute Preise durchsetzen konnte, entwickelte sich der Umsatz aber besser. Auf die ersten sechs Monate gesehen, sanken die Erlöse organisch nur um 1 Prozent und landeten bei 10,4 Mrd. Euro, während das Volumen in dieser Zeit um 3 Prozent gesunken war.

Gewinn auf Vorjahresniveau erwartet

Der operative Gewinn stieg im ersten Halbjahr sogar um 5 Prozent auf 1,45 Mrd. Euro. Nach Steuern blieben bereinigt um Sondereffekte mit 679 Mio. Euro etwa so viel wie im ersten Halbjahr 2012.

Für das laufende Jahr erwartet der Konzern, zu dem auch Marken wie Eichhof, Calanda, Haldengut, Ittinger und Ziegelhof gehören, trotz der Europa-Flaute weiterhin einen Gewinn etwa auf dem Vorjahresniveau.

Allerdings werde die wirtschaftliche Unsicherheit in vielen wichtigen Märkten anhalten. Um die Abhängigkeit von Europa zu reduzieren, hatte Heineken im Vorjahr weitere Anteile des asiatischen Brauers Asia Pacific Breweries (APB) übernommen, der unter anderem das in Asien populäre Tiger-Bier vertreibt. Damit soll die Präsenz im asiatischen Markt wachsen. (sda)

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