Fribourg atmet auf: Heins hat nichts gebrochen
Aktualisiert

Fribourg atmet aufHeins hat nichts gebrochen

Shawn Heins hat nur eine starke Nackenprellung erlitten. Trainer Hans Kossmann rechnet aber nicht damit, dass er den Kanadier am Donnerstag einsetzen kann.

von
Peter Berger

«Er hat nichts gebrochen und kann wieder gehen», meldete Fribourgs Trainer Hans Kossmann am Mittwochmittag. Einzig in den Fingern spürte Shawn Heins noch ein Kribbeln.

Der 39-jährige Kanadier war am Dienstag von Berns Franco Collenberg in den Rücken gestossen worden. Heins prallte danach mit dem Kopf voran in Teamkollege Greg Mauldin, blieb regungslos liegen und wurde schliesslich ins Spital eingeliefert. Dort wurde nach mehreren Untersuchungen nur eine starke Nackenprellung festgestellt. Trotzdem rechnet Kossmann im vierten Finalspiel vom Donnerstag nicht mit dem Haudegen.

Leuenberger wünscht gute Besserung

Berns Sportchef Sven Leuenberger hatte sich bereits unmittelbar nach der Partie bei den Freiburgern nach dem Zustand von Heins erkundig. «Natürlich habe ich ihm auch im Namen des SCB gute Besserung gewünscht.» Leuenberger fand indes die Bestrafung von Collenberg überrissen. Gleicher Meinung war gestern sogar Kossmann: «Nein, diese Aktion hat nicht fünf Minuten plus Spieldauer verdient.»

Collenberg wird am Donnerstag bei den Bernern mittun dürfen, wie wohl auch Tristan Scherwey, der seine zwei Spielsperren nach dem Check gegen Benjamin Plüss im ersten Duell abgesessen hat. Bei Fribourg dürfte für Heins der russische Stürmer Maxim Suschinski als vierter Ausländer auflaufen.

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