Stimmband-OP: Heinzmann muss unters Messer
Aktualisiert

Stimmband-OPHeinzmann muss unters Messer

Stefanie Heinzmann kommt am Mittwoch unters Messer. Nach der OP an ihren Stimmbändern macht die Walliserin Pause. Erst im Mai solls wieder zurück auf die Bühne gehen.

von
Marlies Seifert

Unter Vollnarkose werden Goldkehlchen Stefanie Heinzmann heute Ödeme von den Stimmbändern entfernt. Seit einigen Tagen ist sie bereits in Berlin, um sich optimal auf die Operation vorzubereiten. «Ich versuche im Moment so wenig wie möglich mit ihr zu sprechen», sagt Bruder und Manager Claudio. Er ist besorgt, aber auch zuversichtlich: «Es klingt dramatischer, als es ist. Die Chancen stehen laut den Ärzten sehr gut.» Dem pflichtet auch Stimmchirurg Dr. Jörg Bohlender vom Zürcher Unispital bei. Er hat schon oft bekannte Sänger an den Stimmbändern operiert: «Wenn ein Experte am Werk ist, sind die Risiken gering.» Eine einwandfrei verlaufene Operation garantiere aber noch keine langfristige Lösung: «Das A und O ist die nachfolgende Stimmschulung mit einem guten Therapeuten.»

Diesen Rat nimmt sich auch Stefanie Heinzmann zu Herzen: Nach dem Eingriff hat sie für zwei Wochen striktes Sprechverbot, danach beginnt die Reha. «Da der Spezialist in Berlin stationiert ist, wird sie für die Aufbauphase dort bleiben», so Claudio Heinzmann. Bis April gönnt sich Stefanie Ruhezeit. Ab dem 12. Mai wird dann die wegen der OP verschobene Tour nachgeholt. «So blöd die Situation gerade ist, so sehr freue ich mich darauf, meine Fans im Frühling wiederzusehen», gibt sich die 20-jährige Sängerin optimistisch.

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