Spektakuläre Rettung: Heli musste ausgebüxte Kuh ausfliegen
Aktualisiert

Spektakuläre RettungHeli musste ausgebüxte Kuh ausfliegen

Im Kanton Graubünden ist eine Kuh abgehauen und dabei in ein Flussbecken gestürzt. Ein Helikopter musste sie aus ihrer misslichen Lage befreien.

von
ame

Leser-Reporterin Natacha Van Der Burg badet gerade im Fluss in Val Sumvitg GR, als zwei Bauarbeiter auf sie zu rennen und erzählen, eine Kuh befinde sich im Flussbecken. «Wir machten uns auf den Weg zu ihr und fanden sie schliesslich an einer trockenen Stelle des Flusses», sagt Van der Burg zu 20 Minuten Online.

Der Bauer hatte seine Kühe am Tag zuvor auf die Alp getrieben. «Eine von ihnen büxte aber aus und stürzte fünf Meter in ein Flussbecken.» Das Tier hatte Glück im Unglück: Der Fluss führt im Sommer wenig Wasser. In einem wasserreichen Fluss wäre die Kuh wahrscheinlich ertrunken. «Das Tier hatte eine ganze Nacht dort unten verbracht, ehe man es retten konnte. Der Bauer hatte zwar bemerkt, dass die Kuh fehlte, konnte sie aber nicht finden», erzählt Van Der Burg. Am Donnerstag schliesslich entdeckten zwei Bauarbeiter, die an einer Strasse oberhalb des Flusses arbeiteten, das Tier. Sie informierten den Bauern.

Am Abend wurde die Kuh mit einem Helikopter auf spektakuläre Art aus dem Becken gehoben und in einen Transporter geladen. Dieser brachte sie dann zum Bauern zurück. Den Ausflug hat die Kuh relativ gut überstanden. Sie hat sich trotz des Sturzes nur leicht an den Vorderbeinen verletzt.

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