Aktualisiert 25.05.2018 15:04

Tenero TI

Helikopter prallt mit Drohne zusammen

Über dem Verzasca-Staudamm ist ein Helikopter mit einer Drohne kollidiert. Die Polizei hat den Drohnenpiloten ausfindig gemacht.

von
sil
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Ein Helikopter überflog in etwa 1000 Metern Höhe den Verzasca-Stausee, als er mit einer Drohne zusammenstiess. Der Pilot der Drohne ...

Ein Helikopter überflog in etwa 1000 Metern Höhe den Verzasca-Stausee, als er mit einer Drohne zusammenstiess. Der Pilot der Drohne ...

Keystone/Alessandro Della Bella
... wurde wenig später von der Polizei ausfindig gemacht. Er wird dem Bundesamt für zivile Luftfahrt gemeldet. Der Helikopter ...

... wurde wenig später von der Polizei ausfindig gemacht. Er wird dem Bundesamt für zivile Luftfahrt gemeldet. Der Helikopter ...

Keystone/Valentin Flauraud
... wurde durch die Kollision beschädigt, konnte aber sicher in Locarno landen.

... wurde durch die Kollision beschädigt, konnte aber sicher in Locarno landen.

Keystone/Alessandro Della Bella

Im Kanton Tessin ist am Freitag ein Helikopter mit einer Drohne kollidiert. Nach dem Zwischenfall über dem Verzasca-Staudamm konnte der Helikopter unbeschadet auf die Basis in Locarno zurückkehren. Der Drohnenpilot wurde ausfindig gemacht.?

Der Zwischenfall ereignete sich auf rund 1000 Metern über Meer im Verzascatal, wie die Tessiner Kantonspolizei mitteilte. Bei der Untersuchung zeigte sich dann, dass ein Propellerflügel des in der Schweiz immatrikulierten Helikopter Spuren eines Zusammenstosses mit einem harten Gegenstand aufwies.

Weil jedoch keine Blutspuren gefunden wurden, schlossen die Behörden einen Zusammenstoss mit einem Vogel aus. Ermittler der Schweizerische Sicherheitsuntersuchungsstelle (Sust) nahmen Untersuchungen auf.

Drohne hätte nicht fliegen dürfen

Die Polizei konnte den Drohnenpiloten in der Nähe des Verzasca-Staudammes ermitteln. Es handelt sich um einen 42-jährigen Schweizer aus dem Kanton Luzern. Er wird laut der Mitteilung beim Bundesamt für Zivilluftfahrt (Bazl) gemeldet.

Laut einem Polizeisprecher hätte die Drohne unabhängig von ihrem Gewicht wegen der Nähe zum Flugplatz Locarno-Magadino am Unfallort nicht in die Luft steigen dürfen. Sie sei sichergestellt worden und werde untersucht.

Drohnen unter 30 Kilogramm Gewicht dürfen nach Angaben des Bazl ohne Bewilligung benutzt werden, ausser in Gebieten mit Einschränkungen oder Flugverboten. Der Pilot oder die Pilotin muss allerdings direkten Augenkontakt zu seinem Fluggerät haben.

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