Kettenraucher: Helmut Schmidt hamstert 200 Zigistangen
Aktualisiert

KettenraucherHelmut Schmidt hamstert 200 Zigistangen

Der deutsche Altkanzler – und Kettenraucher - Helmut Schmidt hortet in seinem Haus sage und schreibe 200 Stangen Menthol-Zigaretten. Der 94-Jährige fürchtet, dass die EU sie verbietet.

von
kle
Helmut Schmidts Sucht nach Nikotin ist legendär. Ans Aufhören hat er nach eigenen Angaben nie gedacht.

Helmut Schmidts Sucht nach Nikotin ist legendär. Ans Aufhören hat er nach eigenen Angaben nie gedacht.

Der berühmteste Raucher Deutschlands kann es nicht lassen: Altkanzler Helmut Schmidt soll zuhause 200 Stangen Menthol-Zigaretten horten. Offenbar hat der SPD-Mann Angst, dass seine Lieblings-Glimmstängel von der EU verboten werden.

Kanzlerkandidat Peer Steinbrück verriet am Montag auf einer Wahlkampfveranstaltung in Karlsruhe, dass der 94-Jährige sich mit rund 200 Stangen seiner Leibmarke «Reyno» eingedeckt habe. Die «Hamburger Morgenpost» rechnete nach, dass dieser Vorrat etwa bis zu seinem 100. Geburtstag reichen dürfte – wenn er «nur» eine Schachtel pro Tag pafft.

Helmut Schmidt raucht nach seiner Rede

Politiker sind nur Vorbild «auf ihrem Feld»

Grund für die Hamsterei: Die EU kündigte im Dezember an, Menthol-Zigaretten zu verbieten. Auch Deutschland unterstützt das Vorhaben. Stoffe wie Menthol dämpfen nach Expertenmeinung die natürliche Abwehr des Körpers gegen den Qualm und erleichtern so den Einstieg in die Nikotinsucht.

Altkanzler Schmidt sagte in verschiedenen Interviews, er denke gar nicht daran, mit dem Rauchen aufzuhören. Sein Motto: «Politiker müssen auf ihrem Felde Vorbild sein, aber nicht auf allen Feldern des menschlichen Lebens.»

Deine Meinung