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Hendrix-Film gerichtlich gestoppt

Die geplante Filmbiografie über Jimi Hendrix wird wohl nicht gedreht werden - das Oberste Gericht von London hat amerikanischen Filmemachern die Rechte am Bild und der Musik des Gitarristen verweigert.

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Obwohl die Produktionsfirma Dragonslayer Films und Regisseur John Hillman behauptet hatten, dass sie sich die Rechte schon gesichert hätten, wurde ihnen auferlegt, dass sie die Erlaubnis bei der Gesellschaft Experience Hendrix einholen müssen, die von Hendrix' Tochter Janie geführt wird.

Im April 2006 hatten Dragonslayer verkündet, dass sie grünes Licht für den Film und sogar Quentin Tarantino als Regisseur verpflichtet hätten (20minuten.ch berichtete). Für die Hauptrolle hatten sich die Produzenten Lenny Kravitz gewünscht. Nun scheint das Projekt jedoch zum Scheitern verurteilt.

Janie Hendrix nach dem Urteil: «Wir werden uns mit Sicherheit auf dieses Urteil berufen, um unsere Rechte gegen jeden zu schützen, der unter dem Deckmantel der Hillman-Behauptung unautorisiert Hendrix' Songs und Aufnahmen benutzt.»

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