Aktualisiert 18.01.2017 08:33

Genickbruch überlebt

Herrchen stürzt – Kelsey bellt 20 Stunden um Hilfe

2017 begann für Bob nicht gut: Der US-Amerikaner brach sich bei einem Sturz in der Silvesternacht das Genick. Zum Glück war Hündin Kelsey zur Stelle.

von
alp
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Bob (mit Halsstütze) hatte Glück im Unglück: In der Silvesternacht wollte er draussen Holz holen, rutschte in Unterwäsche gekleidet aus und brach sich das Genick.

Bob (mit Halsstütze) hatte Glück im Unglück: In der Silvesternacht wollte er draussen Holz holen, rutschte in Unterwäsche gekleidet aus und brach sich das Genick.

McLaren Northern Michigan
20 Stunden lang lag er paralysiert bei Minustemperaturen im Schnee. Sein Golden Retriever Kelsey wich nicht von seiner Seite und bellte die Nacht und den Tag durch, bis ein Nachbar zu Hilfe eilte.

20 Stunden lang lag er paralysiert bei Minustemperaturen im Schnee. Sein Golden Retriever Kelsey wich nicht von seiner Seite und bellte die Nacht und den Tag durch, bis ein Nachbar zu Hilfe eilte.

McLaren Northern Michigan
Mittlerweile geht es Bob nach einer erfolgreichen Operation wieder besser.

Mittlerweile geht es Bob nach einer erfolgreichen Operation wieder besser.

McLaren Northern Michigan

Während andere das neue Jahr feiernd begrüssten und Feuerwerke bestaunten, lag ein Mann namens Bob im US-Staat Michigan bei Eiseskälte vor seinem Haus und konnte sich nicht mehr bewegen.

In einer Werbepause während eines Football-Spiels wollte der Amerikaner nur kurz Holz vor seiner Hütte holen, um sein Cheminée anzuheizen. Dabei rutschte er jedoch aus und brach sich das Genick – und das lediglich bekleidet mit langen Unterhosen und einem T-Shirt. «Ich habe nach Hilfe geschrien, aber mein nächster Nachbar wohnt eine Viertelmeile weit weg und es war schon 22.30 Uhr. Zum Glück kam meine Kelsey zu mir», wird er bei «McLaren Northern Michigan» zitiert.

20 Stunden in Unterwäsche bei Minustemperaturen

Kelsey ist Bobs Golden Retriever, der sich bei -4 Grad Celsius sofort zu seinem Herrchen begab. «Sie bellte nonstop um Hilfe und wich nicht von meiner Seite. Ausserdem hielt sie mich warm und bewahrte mich davor einzuschlafen», berichtet das stolze Herrchen. Auch als Bob nach mehreren Stunden seine Stimme verlor, bellte Kelsey weiter. Insgesamt wich die Hündin 20 Stunden nicht von seiner Seite, nicht mal als ihr Besitzer ohnmächtig wurde.

Um 18.30 Uhr am 1. Januar vernahm Bobs Nachbar das Bellen und eilte zu Hilfe. Bob wurde sofort ins Spital eingeliefert und operiert. Mittlerweile ist er auf dem Weg der Besserung. «Ich werde meinen zwei Helden gegenüber ewig dankbar sein», so Bob.

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