EHC Biel auf Kurs: «Herz und Leidenschaft»
Aktualisiert

EHC Biel auf Kurs«Herz und Leidenschaft»

Heute ist für den EHC Biel nach dem Spiel gegen Fribourg Halbzeit der Qualifikation. Und noch immer liegen die Seeländer auf Platz 8.

von
Peter Berger
Goalie Reto Berra ist beim EHC Biel ein sicherer Rückhalt. Foto: keystone

Goalie Reto Berra ist beim EHC Biel ein sicherer Rückhalt. Foto: keystone

Nur zweimal ist der EHC Biel in dieser Saison bisher für ein paar Tage unter den Trennstrich gerutscht. Aber seit dem 4. November «kleben» die Seeländer wieder auf einem Playoff-Platz. Das ist umso überraschender, weil das mit wenig Kredit gestartete Team durchaus mit Widerwärtigkeiten zu kämpfen hat. So hat Trainer Kevin Schläpfer mit Kevin Gloor, Kaj Leuenberger, Martin Steinegger oder Tom Preissing Langzeitverletzte zu beklagen. Zudem läuft etwa Stürmer Gianni Ehrensperger immer noch seinem ersten Saisontreffer hinterher.

Schläpfer verlangt von seinem Team in jeder Partie «Herz und Leidenschaft». Der Coach nennt noch andere Gründe für den Playoff-Kurs: «Goalie Reto Berra hat sich gegenüber der letzten Saison nochmals gesteigert. Das hilft uns sehr.» Dazu habe sich das Team im zweiten Jahr unter ihm besser auf sein Spielsystem eingestellt. Schläpfer: «Das Defensivkonzept klappt. Wir kassieren weniger Tore. Das ist Voraussetzung, um immer eine Siegeschance zu haben.» Die Seeländer kassierten nur einen Treffer mehr als Fribourg, Bern und Kloten (alle 54). Die Nummer 4 ist der EHCB auch im Unterzahlspiel.

Bis gestern testeten die Bieler Stürmer Dan da Silva. Der Kanadier konnte Schläpfer aber in vier Tagen nicht überzeugen und wird nicht verpflichtet. Gegen Gottéron fehlt heute Stürmer Philipp Wetzel (Hirnerschütterung).

«Goalie Reto Berra hat sich gegenüber der letzten Saison nochmals gesteigert. Das hilft uns sehr.»

Kevin Schläpfer, der Trainer zum Hauptgrund, warum Biel auf einem Playoff-Platz liegt.

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