Aktualisiert 17.07.2015 12:34

Jorunna parva

Herziger Meeres-Hase lässt Japaner durchdrehen

Das «Hello Kitty»-Kätzchen hat in Japan Konkurrenz erhalten – von einer Meeresschnecke. Die sieht aber eher wie ein flauschiges Unterwasserhäschen aus.

von
fee

Die flauschige Schnecke kann sich von allen Seiten sehen lassen. (Video: Youtube/ダイブストアエグザイル)

Normalerweise zeigen sich Menschen beim Anblick von Raupen eher unbeeindruckt. Anders derzeit die Japaner: Sehen sie ein Bild von Jorunna parva, geraten sie aus dem Häuschen.

In den sozialen Medien – vor allem auf Twitter – wird die Meeresschnecke in puncto Niedlichkeit bereits als Nachfolgerin von «Hello Kitty» gehandelt.

Flauschiges Unterwasser-Chüngeli

Was im ersten Moment verwundert, klärt sich, sobald man Bilder der maximal zwei Zentimeter grossen Unterwasser-Nacktschnecke betrachtet. Schliesslich ist die ganz und gar nicht kahl, sondern flauschig. Damit erinnert sie eher an ein winziges Chüngeli.

Das kommt nicht von ungefähr: Auf ihrem kuschelig wirkenden Körper scheinen zwei schwarze Öhrchen zu sitzen. In Wirklichkeit handelt es sich hierbei allerdings um sogenannte Rhinophoren – Riechorgane.

Süsser kleiner Sesam

Jorunna parva, die in den Gewässern rund um Japan, aber auch in anderen Gebieten des West-Pazifiks wie den Philippinen, den Seychellen und Tansania lebt, ist entweder weiss oder gelb und ist mit schwarzen Punkten übersät.

Im Japanischen heisst Jorunna parva «gomafu biroodo umiushi», was so viel heisst wie «schwarz gepunktete Samt-Meerschnecke». Doch ihr Spitzname «Goma-chan»passt noch viel besser: Es bedeutet «süsser kleiner Sesam».

Deine Meinung

Fehler gefunden?Jetzt melden.