Herzog&de Meuron: Haus zu hell
Aktualisiert

Herzog&de Meuron: Haus zu hell

Das siebenstöckige Glashaus der Basler Stararchitekten Herzog & de Meuron am St.-Johanns-Rheinweg 115 sorgte schon kurz nach der Baupublikation im April 2004 für rote Köpfe in der Nachbarschaft.

So wurde unter anderem von einem «störenden Fleck im stimmigen Stadtbild» geredet. Nun ist der 6,4 Millionen Franken teure Geschäftssitz des Architektenpaars fertig gebaut und die Büroräume sind bezogen.

Die Bauabnahme steht noch aus und schon zeigt sich ein weiteres Problem: Wird in der Nacht gearbeitet, erstrahlt das Gebäude in grellem Licht. «Uns ist bewusst, dass die Büroräume eine sehr extreme Lichtidentität haben», sagt Esther Zumsteg, Kommunikationsbeauftragte bei Herzog & de Meuron, auf Anfrage. Das Büro habe aber schon reagiert, Massnahmen zur Dämmung seien in Abklärung.

dd

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