Reitschul-Initiative: Hess reicht Beschwerde beim Bundesgericht ein
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Reitschul-InitiativeHess reicht Beschwerde beim Bundesgericht ein

Nachdem es die Junge SVP schon angekündigt hatte, reichten Parteimitglieder beim Bundesgericht definitiv Beschwerde gegen die Ungültig-Erklärung der Reitschulinitiative im Berner Grossen Rat ein.

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ct
Die Junge SVP hat nun definitiv Beschwerde beim Bundesgericht gegen die Ungültig-Erklärung der Reitschul-Initiative im Berner Grossen Rat eingereicht.

Die Junge SVP hat nun definitiv Beschwerde beim Bundesgericht gegen die Ungültig-Erklärung der Reitschul-Initiative im Berner Grossen Rat eingereicht.

20 Minuten/CHO

Der Grosse Rat des Kantons Bern hat in der Frühlings-Session die kantonale Volksinitiative «Keine Steuergelder für die Berner Reithalle» der Jungen SVP für ungültig erklärt.

Die Jungpartei kündigte schon damals umgehend an, dass sie diesen Entscheid für «undemokratisch» halte und nicht akzeptieren werde. Nun liess sie den Worten Taten folgen und ist mit einer Beschwerde ans Bundesgericht gelangt.

«Die Junge SVP Kanton Bern sieht sich gegenüber 17'500 Unterstützern der Reithalleninitiative in der Pflicht», schrieb die Partei in einer Medienmitteilung.

Keine «parteipolitische Zwängerei»

Eingereicht wurde die Beschwerde am letzten Donnerstag von Erich Hess, Präsident des Initiativkomitees, Grossrat Thomas Fuchs, Janosch Weyermann, der Vorstand der Schweizerischen Vereinigung «ProLibertate» sowie weitere Privatpersonen.

Die Junge SVP schreibt in der Medienmitteilung, dass sie Kenntnis davon habe, dass auch FDP-Grossrat Hubert Klopfenstein eine Beschwerde beim Bundesgericht eingereicht habe. Dies «unabhängig und in eigenem Namen». «Dies zeigt klar auf, dass es hier nicht um eine parteipolitische Zwängerei geht, sondern sich um einen krassen Fehlentscheid des Grossen Rates handelt.», sagt Adrian Spahr, Co-Parteipräsident Junge SVP Kanton Bern.

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