Aktualisiert 13.07.2008 14:55

Beachvolleyball-EM

Heuscher/Heyer EM-Fünfte


Patrick Heuscher und Sascha Heyer haben an der EM in Hamburg mit Rang 5 das beste Schweizer Resultat erzielt. Das als Nummer 6 gesetzte Duo scheiterte in der 6. Verlierer-Runde an Julius Brink/Christoph Dieckmann (De/12) mit 18:21, 11:21.

«He-He» hatten am Samstag ein Mammutprogramm mit vier Spielen zu bewältigen. Nach einer knappen und vermeidbaren Niederlage in der 3. Gewinner-Runde gegen die späteren Europameister Reinder Nummerdor/Richard Schuil (Ho/3) wurden der Thurgauer und der Zürcher in die Verlierer-Runde verwiesen. In dieser resultierten zuerst zwei hart erkämpfte Drei-Satz-Siege - gegen die Dänen Bo Söderberg/Anders Lund Hoyer musste gar ein Matchball abgewehrt werden -, ehe gegen Brink/Dieckmann die Kraft fehlte. Gegen die Deutschen bekundeten Heuscher/Heyer wie so oft Mühe: Die Head-to- Head-Bilanz steht mittlerweile bei 1:7.

Heuscher sagte nach dem Out: «Vier Spiele an einem Tag und kaum Pause - am Schluss war die Luft draussen.» Für den 5. Platz erhielt das Schweizer Top-Duo 5500 Euro Preisgeld. Mit Blick auf die Olympischen Spiele in Peking meinte Heuscher: «Wir sind auf dem richtigen Weg.»

Schon früher waren Martin Laciga und Jan Schnider ausgeschieden. Sie beendeten das EM-Turnier nach einer klaren Niederlage in der 3. Verlierer-Runde gegen Söderberg/Hoyer im 13. Rang und konnten mit diesem Resultat ihre Erwartungen nicht erfüllen. Laciga wurde während des Wettkampfs durch eine leichte Ellbogenverletzung behindert. «Es kann gut sein, dass wir jetzt erst einmal eine Pause einlegen. Wir sind ziemlich ausgepowert», so Schnider.

Den Final entschieden Nummerdor/Schuil gegen Kay Matysik/Stefan Uhmann (De/2) mit 21:15, 21:18 klar für sich. Bronze holten kampflos Dimitri Barsuk/Igor Kolodinski (Russ/15). Brink/Dieckmann mussten für das Spiel um Platz 3 Forfait erklären, weil Dieckmann unter einer Schleimbeutel-Entzündung im rechten Knie litt.

Bei den Frauen sicherten sich die als Nummer 2 gesetzten Deutschen Sara Goller und Laura Ludwig den EM-Titel. (si)

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