Report: Heute bekommt der SFV sein Zeugnis
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ReportHeute bekommt der SFV sein Zeugnis

Nach drei Monaten Wartezeit erfährt die Öffentlichkeit, was der Fussballverband ändern muss. Wir beantworten die wichtigsten Fragen.

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fas/ukä
Berät den Schweizerischen Fussballverband: Der ehemalige FCB-Präsident Bernhard Heusler.

Berät den Schweizerischen Fussballverband: Der ehemalige FCB-Präsident Bernhard Heusler.

Keystone/Walter Bieri

Worum geht es beim SFV-Bericht? Die Beraterfirma HWH hat die Strukturen des SFV durchleuchtet. Es werden konkrete Vorschläge erwartet, die der Schweizerische Fussballverband umsetzen soll. Auch über die Massnahmen will der SFV heute berichten.

Wer sind die Schlüsselfiguren? Die Agentur wird vom ehemaligen FCB-Präsidenten Bernhard Heusler und dem früheren Basel-Sportchef Gregor Heitz geleitet. Heusler wird neben SFV-Präsident Peter Gilliéron ebenfalls zu den Medien sprechen.

Weshalb musste sich der SFV einer solchen Prüfung unterziehen? Nach einem turbulenten Sommer voller missglückter Kommunikation um die Doppeladler- und die anschliessende Doppelbürgeraffäre und der vermeintlichen Ausbootung von Valon Behrami war es der Verband, der am 24. August diesen Auftrag erteilte.

Wann findet die Medienkonferenz statt? Und wie kann ich sie verfolgen? Heute präsentieren Heitz und Heusler der SFV-Spitze ihren Bericht. Die Medienkonferenz findet um 13 Uhr im Haus des Schweizer Fussballs in Muri bei Bern statt. Auf 20 Minuten gibt es einen Livestream.

Bilder: Presseschau zum SFV-Chaos

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«Der SFV hat die Kontrolle verloren»Die NZZ schreibt: «Wie der Schweizerische Fussballverband mit Valon Behrami umgeht, ist respektlos. Er wirkt zum wiederholten Mal überfordert.»

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«Die Nati ist ein Scherbenhaufen»Dass Vladimir Petkovic die Nati umbaut, ist laut dem «Blick» nachvollziehbar. «Wie dieser Umbau vonstattengeht, gleicht jedoch einem Super-GAU.»

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«Dunkle Wolken über der Nati»Noch seien die Dimensionen des gestrigen Tages für die Fussball-Schweiz nicht abschliessend abzuschätzen, schreibt die «Aargauer Zeitung» in ihrem Kommentar. Es sei ein riskanter Versuch eines Neustarts.

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Welche Massnahmen werden erwartet? Auch wenn der Ausgang völlig offen scheint, so zeichnet sich immerhin eine Tendenz ab: Beispielsweise könnte die Nationalmannschaft zu einer eigenständigen Abteilung werden, geführt von einem vollamtlichen Manager. Die Position des Delegierten des Nationalteams, derzeit durch Claudio Sulser besetzt, würde entfallen. Zur grossen Revolution dürfte es allerdings kaum kommen.

Wer würde als Manager infrage kommen? Viele Kandidaten für einen neuen starken Mann, der direkter Vorgesetzter von Coach Petkovic würde, drängen sich nicht auf. Peter Knäbel wäre eine Möglichkeit, allerdings ist der frühere Technische Direktor des SFV derzeit als Technischer Direktor beim Bundesliga-Club Schalke 04 unter Vertrag.

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