Aktualisiert 02.07.2014 14:31

Pippa Middleton

«Heute ist es mir peinlich»

Seit der Hochzeit von Kate und William ist sie ein Star. Nun spricht Pippa Middleton zum ersten Mal im Fernsehen. Und erzählt von jenem Kleid, das ihren Po weltberühmt machte.

von
scy

Wir schreiben den 29. April 2011. Prinz William und seine Catherine geben sich in der Westminster Abbey in London das Jawort. Es ist aber jemand anderes, der die Blicke auf sich zieht: Kates Schwester Pippa. In einem weissen Kleid schreitet sie den Gang zum Altar hinunter. Und präsentiert damit aller Welt ihr wohlgeformtes Hinterteil, das dank einer Designer-Anfertigung perfekt in Szene gesetzt wird. Von da an ist das Leben der Millionärstochter ein anderes, der Hype riesig.

Überall lauern ihr Paparazzi auf, Pippa füllt ganze Titelseiten mehr oder weniger seriöser Hochglanzmagazine, die so ihre Auflage um ein Zigfaches steigern können. Ihr Po hat sogar eine eigene Fanseite auf Facebook. Über den riesigen Rummel um ihre Person hat sie nie gesprochen. Bis jetzt.

«Ich fühlte mich öffentlich gemobbt»

Für die «Today»-Show des amerikanischen TV-Kanals NBC macht die 30-Jährige nun eine Ausnahme. «Für mich war es damals ein normales Familienfest», sagt Pippa zu Moderator Matt Lauer. «Mir war zunächst nicht bewusst, was das für eine grosse Sache sein würde.» Erst auf dem Balkon, als sie die Tausenden von Menschen sah, sei ihr das wahre Ausmass dieses Anlasses klar geworden.

So viel Aufmerksamkeit sei natürlich nicht geplant gewesen. «Heute ist es mir peinlich», so Middleton. Im Interview spricht die hübsche Brünette auch über die Schattenseiten, die ihre Popularität mit sich brachte: «Ich fühlte mich öffentlich gemobbt, wenn ich Dinge über mich las, die offensichtlich nicht stimmten oder sich nur um Negatives drehten.» Und weiter: «Es ist ziemlich schwer. Weil ich einfach nur meinen Weg gehe und versuche, ein Leben zu leben wie jede andere 30-Jährige auch.»

Das berühmte Kleid hängt zuhause im Schrank

Beklagen will sich Pippa aber nicht. Die Bekanntheit habe sicherlich Vorteile: «Ich kann damit etwas machen und vielen Menschen helfen.» So fuhr sie erst kürzlich mit ihrem Bruder fast 5000 Kilometer durch zwölf US-Bundesstaaten, um Geld für Bedürftige zu sammeln. Auf dem Velo.

Ihre Zukunft sieht Williams Schwägerin allerdings nicht auf dem Radsattel. «Ich will schreiben, das liebe ich wirklich.» Ihr weisses Kleid von jenem 29. April hängt übrigens zuhause im Schrank. Da soll es laut Pippa auch bleiben. Und sie womöglich daran erinnern, dass es dieses Stück Stoff war, das ihr den Zugang zur Weltbühne ermöglichte.

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