Helle Nacht - Am Mittwoch schien der Supermond in aller Pracht
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Helle Nacht Am Mittwoch schien der Supermond in aller Pracht

Wer das Himmelsspektakel verpasst hat, muss bis zum 14. Juni 2022 warten. So gross und schön wirkt der Mond selten.

von
Angela Rosser
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Um den Supermond zu sehen, muss es noch nicht mal ganz dunkel sein, wie hier auf einer Zürcher Terrasse.

Um den Supermond zu sehen, muss es noch nicht mal ganz dunkel sein, wie hier auf einer Zürcher Terrasse.

20min/NewsScout
Im Engadin schien der Mond auch am Dienstagabend schon in die Zimmer unserer Leserinnen und Leser.

Im Engadin schien der Mond auch am Dienstagabend schon in die Zimmer unserer Leserinnen und Leser.

20min/NewsScout
In Australien war ein Blutmond zu sehen.

In Australien war ein Blutmond zu sehen.

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Darum gehts

  • Am Mittwoch gab es den nächsten Supermond zu sehen.

  • Wer ihn verpasst hat, muss bis zum 14. Juni 2022 warten.

  • Da Supermond kein anerkannter Begriff ist, stützt man sich auf Berechnungen und Grenzwerte.

Erscheint ein Voll- oder Neumond besonders gross und hell, befindet er sich auf seiner Umlaufbahn nahe oder gar am nächsten Punkt zur Erde. So spricht man dann auch von einem Supermond. Schon am Mittwoch ist es wieder soweit und besonders spektakulär zeigt sich der Supermond, wenn er direkt nach dem Auf- oder kurz vor Untergang knapp über dem Horizont steht.

Da das Wort Supermond kein anerkannter Begriff in der Astronomie ist, gibt es auch keine offizielle Definition dieses Phänomens. Man stützt sich aber gemäss Berechnungen auf folgende Grenzwerte: Ist ein Vollmond oder Neumond höchstens 360’000 Kilometer vom Erdmittelpunkt entfernt, spricht man von einem Supermond. Ein Voll- oder Neumond, der mehr als 405’000 Kilometer vom Erdmittelpunkt entfernt ist, gilt als Minimond. Irgendwie herzig.

Die Mondoberfläche selbst ist in Wirklichkeit nicht heller, wirkt aber so, weil uns ungefähr ein Drittel mehr Mondlicht erreicht. Zumindest aus unserer Perspektive wirkt der Mond auch grösser als sonst, weil mehr Licht an uns weitergeleitet wird.

Es stimmt im Übrigen auch nicht, entgegen dem Hitalbum «The Dark Side of the Moon« von Pink Floyd aus dem Jahre 1973, dass der Mond selber eine Rückseite hätte, auf der ewige Nacht herrsche. Zwar zeigt immer dieselbe Mondseite zur Erde, da sich aber Erde wie Mond um ihre eigene Achsen drehen, werden trotzdem immer andere Oberflächen von der Sonne angestrahlt.

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