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Heute schon ein gutes Buch verschlungen?

Kein Scherz: Rund um den 1. April findet weltweit das Internationale Festival der essbaren Bücher statt.

Mit 26 Veranstaltungen sind die traditionell «verschrobenen» Amerikaner am besten vertreten, doch auch in Asien und den Benelux-Staaten gibt es Ableger.

Ob ein rechteckiger Kuchen mit einem originalgetreuen Marzipan- Titelbild, Knäckebrot-Scheiben, die mit Lakritzschnüren zu Buch gebunden werden oder ganz einfach eine besonders originelle Buchstaben-Suppe - der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Beispiele gibt es unter anderem auf ihrer Website (siehe Link-Box) zu bewundern.

Die meisten Veranstalter präsentieren eine Ausstellung, viele prämieren die besten Kunstwerke. Beim Nachmittagstee, der traditionell zum Festival gehört, werden die Bücher am Schluss verschlungen.

Laut www.books2eat.com wurde das International Edible Book Festival 1999 von Judith A. Hoffberg beim Anblick eines Thanksgiving-Truthahns erdacht. Ihre Freundin Béatrice Coron kreierte darauf die Books2Eat-Website, um die Idee bekannt zu machen.

2000 fand das erste Festival statt, dieses Jahr führen bereits 35 Organisatoren das Festival durch. Das Datum wurde nicht etwa gewählt, weil die Idee besonders schräg ist, sondern weil am 1. April der berühmte französische Gastronom Jean-Anthelme Brillat- Savarin (1755-1826) geboren wurde.

(sda)

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