Aktualisiert 29.06.2013 12:16

Ab in die FerienHier baden Sie am günstigsten

In Dänemark, Italien und Frankreich sind die Ferien am teuersten. Wer günstig baden und die Sonne geniessen will, der fährt am besten in Richtung Osten.

von
Dino Nodari

Bei diesem Wetter träumt sich wohl so mancher in die Sommerferien: Sonne, Strand und Dolce far niente. Doch die wohlverdienten Ferien können rasch ins Geld gehen. Während sich die Kosten für Anreise und Unterkunft schon im Voraus ziemlich genau berechnen lassen, schlagen die Ausgaben vor Ort unterschiedlich stark zu Buche.

Jetzt zeigt ein Vergleich, wo in Europa das Portemonnaie in den Sommerferien am wenigsten belastet wird. An der bulgarischen Schwarzmeerküste sonnt es sich am günstigsten, am teuersten sind die Ferien in Dänemark. Der österreichische Automobil-, Motorrad- und Touring Club (ÖAMTC) hat in Kooperation mit dem deutschen ADAC einen Vergleich von 50 Badedestinationen erstellt. Die Tester haben sich dabei an den Bedürfnissen einer Familie mit zwei Kindern orientiert und einen Warenkorb mit typischen Produkten und Dienstleistungen zusammengestellt: So zum Beispiel eine Strandliege mit Schirm, ein Glacé, Flipflops, Sonnenbrille, eine Portion Pommes oder Sonnencrème.

Günstige Schwarzmeerküste

Testsieger ist der Ort Sveti Konstantin in Bulgarien. An der Schwarzmeerküste kostet der Warenkorb rund 118 Euro. Doppelt so teuer kommt der selbe Warenkorb im dänischen Badeort Hvide Sande an der Nordseeküste zu stehen. Ebenfalls sehr teuer sind die Sommerferien in den bei Schweizern beliebten Urlaubsländern Italien und Frankreich. Der durchschnittliche europäische Warenkorb beträgt 175 Euro. Wem Bulgarien zu wenig mondän ist, der kann in der Türkei oder in Griechenland ebenfalls günstig seine Sommerferien verbringen. Diese Destinationen folgen auf Bulgarien. Unter dem Durchschnitt liegen auch Spanien und Kroatien.

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Strandliege kostet in Alassio 37 Euro

Ein Müsterchen gefällig? Während für eine Kugel Glacé im bulgarischen Obzor 36 Cent verlangt werden, müssen auf der dänischen Insel Fanø fast drei Euro pro Kugel hingeblättert werden. Eine Strandliege mit Sonnenschirm schlägt im italienischen Alassio mit 37 Euro zu Buche, derweil es dieselbe Dienstleistung im türkischen Bodrum gratis gibt.

Wer am Ende der Sommerferien nicht nur einen Sonnenbrand, sondern auch noch etwas Geld im Portemonnaie haben will, sollte sich also genau überlegen, wo die Zeit am Meer verbracht wird. «Am besten denkt man bereits zu Hause an die Dinge, die man im Urlaub braucht, etwa Sonnenmilch. Das gilt vor allem, wenn man in Länder mit hohem Preisniveau fährt», so der Rat der ÖAMTC-Expertin Dagmar Riedl.

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