Pfäffikersee geöffnet: Hier dürfen Sie mit den Kufen drauf

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Pfäffikersee geöffnetHier dürfen Sie mit den Kufen drauf

Das Frieren hat sich gelohnt: Am Wochenende kann man mit Schlittschuhen über den Zürcher Katzensee und durchs Rapperswiler Hafenbecken düsen. Der Pfäffikersee wurde am Samstagmorgen auch geöffnet.

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uwb/fvo/sda

Die letzte grosse Seegfrörni fand in der Schweiz im Winter 1962/63 statt. Vor 51 Jahren waren auch der Bodensee und der Zürichsee von einer dicken Eisschicht überzogen. So weit ist es dieses Jahr noch nicht, doch dieses Wochenende können sich Sportler und Spaziergänger auf zahlreichen kleineren Gewässern tummeln.

Katzensee ab Samstag offen

Auf dem Katzensee liegt mittlerweile eine 17 Zentimeter dicke Eisschicht. Ab Samstag kann man darauf seine Kür im Zürcher Furttal zum Besten geben.

Da beim Katzensee keine Parkplätze zur Verfügung stehen, setzen die Verkehrsbetriebe Zürich (VBZ) am Samstag und Sonntag ab den Bahnhöfen Affoltern und Regensdorf Busse ein. Diese verkehren jeweils von 9 bis 17 Uhr im 15-Minuten-Takt zwischen der Haltestelle Bahnhof Affoltern Süd und dem Bahnhof Regensdorf mit Halt an der Hungerbergstrasse und am Katzensee. Nach Ende der Sportferien ist ebenfalls ein Einsatz am Mittwochnachmittag geplant.

Ebenfalls ab Samstag darf man sich im Hafen von Rapperswil zum Spazieren und Schlittschuhlaufen aufs Glatteis wagen. Die Eisdicke beträgt 13 bis 15 Zentimeter, teilte die Stadt am Freitag mit. Es ist das erste Mal seit 24 Jahren, dass der Hafen von Rapperwil offiziell freigegeben wurde.

Bei der Hafenausfahrt wurde eine Abschrankung erstellt. Das Betreten des Eisfeldes ist bis auf Widerruf gestattet. Die Informationstafeln bei der Eisfläche seien zu beachten, das Betreten der Eisfläche erfolge auf eigene Gefahr.

Während man am Freitag noch nicht auf den Pfäffikersee durfte, ist die Eisschicht dort mittlerweile auch genug dick, um Schlittschuh zu laufen. Laut Eisbulletin der Kantonspolizei Zürich ist der See ab Samstag 10 Uhr offen. Allerdings gibt es auch abgesperrte Flächen, teilte das Pfäffiker Sicherheitsamt am Samstagvormittag mit. Diese abgesperrten Flächen sollten unter keinen Umständen betreten werden. Dies sei gefährlich. Täglich von 10 Uhr bis 21 Uhr wird der Eislaufbetrieb überwacht. Nicht offen sind dagegen der Greifensee und der grösste Teil des Zürichsees.

Die Gemeinden Aeugst und Hausen hingegen können sich freuen: Der Türlersee ist ab Samstag um 13:00 Uhr für das Vergnügen geöffnet.

Zum ersten Mal im Berner Liebefeld-Park aufs Eis

Zum ersten Mal können Schlittschuhläuferinnen und -läufer auf dem zugeforenen Weiher des Liebefeld-Parks in der Berner Vorortsgemeinde Köniz ihre Runden drehen. Die kalten Temperaturen haben für eine durchschnittlich 17 Zentimeter dicke Eisschicht gesorgt.

Das sei ausreichend, um die Eisfläche ab Samstag für das Schlittschuhlaufen freizugeben, teilte die Gemeinde Köniz am Freitag mit. Der Liebefeld-Park war im Jahr 2009 eröffnet worden.

Dick genug sind auch die Eisflächen bei der Alten Aare («Häftli») und beim Baggersee in Büren an der Aare. Diese Flächen dürfen ebenfalls ab Samstag auf eigenes Risiko betreten werden, wie die Einwohnergemeinde Büren an der Aare mitteilte.

Vier Zuger Gewässer offen

Bereits ab Freitagmittag dürfen der Steinhauser Waldweiher und der Baarer Lättichweiher betreten werden. Anfang Woche wurden auch schon die beiden Hünenberger Weiher Langholz und Rüsshalden freigegeben. Alle übrigen gefrorenen Zuger Gewässer bleiben gesperrt - beim Betreten besteht Lebensgefahr.

Die Eisdecken auf dem Mettmenhaslisee, der Hüttnersee und der Thalwiler Waldweiher stehen der Bevölkerung auch schon ab Freitag zum Begehen und Bekufen bereit.

Bereits freigegeben sind ebenfalls die Natureisbahn Hüsliriet in Bubikon, der Glattpark-See in Opfikon, der Lützelsee in Hombrechtikon, der Horgener Bergweiher und der Winterthurer Schützenweiher. Seit Mittwoch ist der Egelsee in der Stadt Bern fürs Schlittschuhlaufen freigegeben. Ein seltenes Vergnügen, denn letztmals war dies 2009 möglich.

Auf welchem See sind Sie?

Nutzen Sie die Gelegenheit und machen Sie am Wochenende einen Ausflug auf einen der offenen Seen oder Weiher. Schicken Sie uns ein Foto von Ihrer Rutschpartie auf Natureis an newsdesk@20minuten.ch

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