Fans von «7 vs. Wild» spenden 100’000 Franken gegen Haifischjagd

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Sprachloser Youtuber«Einer der krassesten Momente meines Lebens»

Ursprünglich hätte er selber beim «7 vs. Wild» teilnehmen sollen, doch Robert Marc Lehmanns Terminplan liess das nicht zu. Während eines seiner Reaction-Streams spendeten seine Fans satte 100’000 Euro.

von
Dominik Fischer

Der Umweltschützer Robert Marc Lehmann sollte in der zweiten Staffel der Youtube-Serie «7 vs. Wild» teilnehmen. Wegen eigener Projekte musste er absagen, doch während eines Youtube-Livestreams geschah etwas völlig Unerwartetes.

20min/Melchior Kall

Darum gehts

  • Tausende Fans der Reality-TV-Serie «7 vs. Wild» haben während eines Youtube-Livestreams Geld für den Artenschutz gespendet und so rund 100’000 Franken zusammengetragen. 

  • Die Aktion kam spontan während eines Streams des Umweltschützers Robert Marc Lehmann zustande. 

  • Der konnte die Szenen kaum fassen, die sich in seinem Chat abspielten, und nannte die Aktion «emotional einen der krassesten Momente meines Lebens». 

Der Meeresbiologe Robert Marc Lehmann setzt sich unter anderem mit seinem Projekt «Mission Erde» für den Artenschutz ein. Während eines Livestreams auf Youtube zur deutschen Reality-Show «7 vs. Wild» hat er nun von seinen Fans so viel Unterstützung erhalten, dass es ihm die Sprache verschlug. 

Der Hintergrund: Eigentlich hätte der Meeresbiologe und Autor selbst an der beliebten Show teilnehmen wollen, doch sein vollgepackter Terminkalender liess das nicht zu. Seine Reaction-Streams auf Youtube wurden für viele der Serien-Fans jedoch zu einem Muss, wie Ingame.de berichtet.

In einer der Folgen der Serie machte ein Teilnehmer einen schockierenden Fund. So sammelten sich an einem Spot in Panama zahlreiche abgetrennte Haiköpfe. Der leidenschaftliche Umweltschützer Lehmann reagierte schockiert und betroffen und erklärte: «Da herrscht super viel Korruption, es wird Hai-Finning betrieben, es wird massive Haifischerei betrieben und es ist ein Land, das sich nicht um seinen Ozean kümmert.» Anschliessend würden die Haie in Gebieten entsorgt, wo es Krokodile gebe. Diese würden die toten Haie essen und so die Spuren der Haifischjäger verwischen.

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«Einer der krassesten Momente meines Lebens»

Daraufhin kam es in seinem Youtube-Stream spontan zu einem Spendenaufruf eines Fans, um sich gegen den illegalen Haifischfang einzusetzen: «Wenn jetzt jeder zwei Euro reinhaut, haben wir 70’000 Euro», so der Kommentar. Etliche Fans kamen dem Aufruf nach und in nur drei Stunden kamen nicht bloss 70’000, sondern gar 100’000 Euro (98’000 Franken) an Spenden zusammen, die für den Artenschutz und gegen die Haifischjagd eingesetzt werden sollen. 

Lehmanns Reaktion: «Das ist emotional einer der krassesten Momente meines Lebens. Das ist unfassbar krass, dass wir das alle zusammen teilen können und dass das wirklich live passiert.» Er fügt an: «Wir haben Youtube-Geschichte geschrieben.» Auch auf Twitter trendete in der Folge der Hashtag «Haibockangriff». 

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