VIPs, Social Skills und Sonnenbrillen - Eine Personenschützerin erklärt, worauf es in ihrem Job ankommt
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VIPs, Social Skills und SonnenbrillenEine Personenschützerin erklärt, worauf es in ihrem Job ankommt

Im 20-Minuten-Podcast «Unchained» stellen sich Personen mit spannendem Profil je 20 Fragen. Personenschützerin Rosa Lenz räumt mit Berufsklischees auf.

von
Melanie Biedermann
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Rosa Lenz (31) hat in ihrem Beruf als Personenschützerin oft mit prominenten Menschen zu tun. Zu ihren Kunden gehört etwa Formel-Eins-Fahrer Lewis Hamilton.  

Rosa Lenz (31) hat in ihrem Beruf als Personenschützerin oft mit prominenten Menschen zu tun. Zu ihren Kunden gehört etwa Formel-Eins-Fahrer Lewis Hamilton.

Credit R.A.D Sicherheit GmbH & Co KG - Security Köln
Im 20-Minuten-Podcast «Unchained» erklärt sie ihren Berufsalltag. Dabei erinnert sie sich unter anderem an eine Begegnung mit David Hasselhoff an der Gamescon in Köln.

Im 20-Minuten-Podcast «Unchained» erklärt sie ihren Berufsalltag. Dabei erinnert sie sich unter anderem an eine Begegnung mit David Hasselhoff an der Gamescon in Köln.

R.A.D Sicherheit GmbH & Co KG - Security Köln
Manchmal sind es auch grosse Namen aus Politik und Unterhaltungsbranche – oder Arnold Schwarzenegger, der beides kann –, die den Service ihrer Firma R.A.D Sicherheit in Anspruch nehmen. 

Manchmal sind es auch grosse Namen aus Politik und Unterhaltungsbranche – oder Arnold Schwarzenegger, der beides kann –, die den Service ihrer Firma R.A.D Sicherheit in Anspruch nehmen.

R.A.D Sicherheit GmbH & Co KG - Security Köln

Darum gehts

  • Im 20-Minuten-Podcast «Unchained» stellen sich aussergewöhnliche Personen je 20 Fragen.

  • Neulich war Rosa Lenz (31) zu Gast, die als Personenschützerin unter anderem für Lewis Hamilton arbeitet.

  • Was ihr Alltag mit sich bringt, wie sie mit prominenten Kunden umgeht und welche Situationen sie aus der Ruhe bringen?

  • Nach der Vorschau gibts die komplette Podcast-Folge mit Rosa Lenz im Direktstream.

Personenschutz: Das Wort klingt wichtig und auch ein bisschen gefährlich. Bilder aus Filmszenen und Ereignisse der Weltgeschichte schiessen einem durch den Kopf; die Security schmeisst sich dramatisch zwischen Kunde und Kugel. Das passiert auch im echten Leben, oder? Und wie nah kommen sich Schutzperson und Beschützer wirklich? Was hat es mit den Sonnenbrillen auf sich?

Im 20-Minuten-Podcast «Unchained» erklärt Rosa Lenz, Personenschützerin bei R.A.D Sicherheit in Köln, ihren Alltag.

«Wir kommen Kunden so nah wie einem guten Freund»

Zu den Kunden der 31-Jährigen gehören Sportler, Künstler aus der Musikindustrie, aber auch Personen aus Wirtschaft und Politik. «Es gibt da kein grosses Geheimnis», erklärt Rosa. «Natürlich sind wir immer sehr diskret, aber oft schützen wir VIPs an Veranstaltungen, wo eh jeder weiss, dass sie da sind.»

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An solchen Events ist die Promi-Dichte oft hoch: «Bei der Champions-League-Auslosung in Monaco stand ich mit Cristiano Ronaldo im Fahrstuhl», erinnert sich Rosa. Wer sich Stories wie im Film «Bodyguard» erhofft, wird enttäuscht: «Wir kommen unseren Kunden nah wie einem guten Freund», klärt die Fachfrau.

Ob sie je ihr eigenes Leben aufs Spiel setzen musste? Nein, denn der Schutz unterliege immer der Verhältnismässigkeit: «Ich bin nicht gezwungen mich vor eine Kugel zu werfen, aber ich muss nach besten Wissen und Gewissen das Leib und Leben der Schutzperson sichern», erklärt sie.

Social Skills und gute Schuhe statt Drama

«Das Allerwichtigste bei unseren Einsätzen ist bequemes, festes Schuhwerk», so Rosa. «Und ein Funkgerät, um mit den Kollegen zu kommunizieren.» Kommunikationsskills seien entscheidend in ihrem Beruf. «Man muss dezent sein und gut deeskalieren können.»

Und die Sonnenbrillen? «Die sehen in Film und Fernsehen vielleicht ein bisschen gefährlicher und anonymer aus, aber unser Unternehmen toleriert keine Sonnenbrillen im Personenschutz», erklärt Rosa. «Wir möchten unseren Schutzpersonen in die Augen schauen können und freundlich wirken.»

Wie es Rosa als Frau in ihrem Beruf ergeht und warum das WEF in Davos ihr bisher härtester Einsatz war, erfährst du gleich hier, einfach «E45 – 20 Fragen an eine Personenschützerin» antippen:

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