Glarus Süd: Hier gibt es die günstigsten Mietwohnungen

Aktualisiert

Glarus SüdHier gibt es die günstigsten Mietwohnungen

Die Miete einer 3,5-Zimmer-Wohnung beläuft sich in Zürich auf rund 2490 und in Glarus Süd auf 1040 Franken. Das sind die teuersten und die günstigsten Orte für Mietwohnungen.

von
Marcel Urech
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Mieten ist zurzeit günstiger als Kaufen. Hier erfährst du, in welchen zehn Orten Mietwohnungen am wenigsten kosten:

Mieten ist zurzeit günstiger als Kaufen. Hier erfährst du, in welchen zehn Orten Mietwohnungen am wenigsten kosten:

20min/Marco Zangger
Arbon TG: 3,5 Zimmer kosten 1270 Franken, 4,5 Zimmer 1570 Franken.

Arbon TG: 3,5 Zimmer kosten 1270 Franken, 4,5 Zimmer 1570 Franken.

Wikipedia/Michael Huwiler/Attribution
Neuhausen am Rheinfall SH: 3,5 Zimmer kosten 1260 Franken, 4,5 Zimmer 1550 Franken.

Neuhausen am Rheinfall SH: 3,5 Zimmer kosten 1260 Franken, 4,5 Zimmer 1550 Franken.

Wikipedia/Roland zh/CC BY-SA 3.0

Darum gehts

Auf dem Schweizer Wohnungsmarkt ist Mieten gerade günstiger als Kaufen. Doch je nach Region kosten Mietwohnungen unterschiedlich viel. Am günstigsten sind Mieten in Glarus Süd. Hier kostet eine Viereinhalb-Zimmer-Wohnung 1290 Franken pro Monat, wie die «Handelszeitung» schreibt.

Die  Zahlen für 70 Gemeinden stammen vom Informations- und Ausbildungszentrum für Immobilien. Es listet Wohnungen mit dem Baujahr 2004 auf und vergleicht die Mieten für Dreieinhalb-Zimmer-Wohnungen mit 90 Quadratmetern und für Viereinhalb-Zimmer-Wohnungen mit 120 Quadratmetern.

Je mehr Agglo, desto günstiger

Am meisten zahlen Mieterinnen und Mieter in Zürich. Hier kostet eine Viereinhalb-Zimmer-Wohnung 3070 Franken pro Monat. Das sind 58 Prozent mehr als in Glarus Süd. Günstig lebt es sich auch in Grenchen. Hier kostet so eine Wohnung 1440 statt wie in Bern 2190 Franken. In Reinach sind es 1530 statt 2240 Franken wie in Basel. 

Wo Mietwohnungen sonst noch besonders günstig sind, erfährst du in der Bildergalerie oben.

So findest du eine günstige Mietwohnung

Teuer sind Mietwohnungen auch in Zug, St. Moritz, Freienbach und Cham. Auch in Dübendorf, Risch, Steinhausen, Horgen und Baar sind die Mieten hoch. Das liegt auch daran, dass die Leerwohnungsquote in diesen Gemeinden oft tief ist. In Zürich liegt sie laut «Handelszeitung» bei bloss 0,2 Prozent.

Am stärksten verteuert haben sich Mietwohnungen in den letzten zwei Jahren mit plus fünf Prozent in Uster. In Cham, Dübendorf und Horgen sind es vier Prozent, in Herisau, Altdorf und Steinhausen drei Prozent. Dass auch Orte abseits der grossen Zentren teurer geworden sind, liegt an Corona.

Viele Arbeitsnehmende seien nach zwei Jahren Pandemie bereit, einen längeren Arbeitsweg in Kauf zu nehmen. Denn Homeoffice sei vielerorts möglich und sogar erwünscht. In industriell geprägten Orten sind die Mieten dafür gesunken, wie etwa in Dietikon um drei Prozent.

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