Aktualisiert 03.04.2020 14:30

Google-Daten von 131 Ländern

Hier halten sich die Bürger an Corona-Anweisungen

Suchmaschinenanbieter Google veröffentlichte Daten aus 131 Ländern. Diese zeigen, wo sich die Menschen während der Corona-Krise aufhalten.

von
reuters
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Lesebeispiel: In der Schweiz haben die Besuche in Restaurants, Cafés, Shopping Centern, Unterhaltungsparks, Museen, Bibliotheken und Kinos im Zeitraum vom 16. Februar bis 29. März um 81 Prozent abgenommen. In Einkaufsläden und Apotheken gibt es 51 Prozent weniger Kundschaft. In Grünanlagen und Parks tummeln sich 41 Prozent weniger Menschen.

Lesebeispiel: In der Schweiz haben die Besuche in Restaurants, Cafés, Shopping Centern, Unterhaltungsparks, Museen, Bibliotheken und Kinos im Zeitraum vom 16. Februar bis 29. März um 81 Prozent abgenommen. In Einkaufsläden und Apotheken gibt es 51 Prozent weniger Kundschaft. In Grünanlagen und Parks tummeln sich 41 Prozent weniger Menschen.

Google
An Bahnhöfen und Busstationen beträgt die Abnahme 68 Prozent.Am Arbeitsort sind 46 Prozent weniger Arbeitnehmer zugegen. Dafür sind 15 Prozent mehr der Leute nun zuhause.

An Bahnhöfen und Busstationen beträgt die Abnahme 68 Prozent.Am Arbeitsort sind 46 Prozent weniger Arbeitnehmer zugegen. Dafür sind 15 Prozent mehr der Leute nun zuhause.

Google
Hier die Zahlen für Italien.

Hier die Zahlen für Italien.

Google

Der weltgrösste Suchmaschinenanbieter Google gibt Einblick in das Verhalten der Menschen in der Coronavirus-Krise. Am Donnerstag veröffentlichte die Tochter des US-Konzerns Alphabet Analysen von Standortdaten in 131 Ländern. Google zufolge sollen die Informationen aufzeigen, inwieweit die Auflagen zur Eindämmung der Pandemie wie beispielsweise Ausgangsbeschränkungen eingehalten werden.

Konkret veröffentlichte Google auf Länderebene heruntergebrochene Tabellen, die Bewegungen im Zeitraum vom 16. Februar bis 29. März vergleichen. Diese sind aufgeteilt in verschiedene Segmente wie Restaurants, Einkaufszentren und Museen, Einzelhändler und Apotheken, Parkanlagen, Bahnhöfe sowie Arbeitsplätze und Wohngegenden. Während in der Schweiz in diesem Zeitraum die Bewegungen in Wohngegenden um 15 Prozent anzogen, fielen sie bei Bahnhöfen um 68 Prozent.

Die Analysen von Google basieren auf den Informationen von Milliarden Handynutzern. Inzwischen haben sich weltweit mehr als eine Million Menschen mit dem Coronavirus infiziert, und an der dadurch verursachten Krankheit starben Reuters-Daten zufolge mehr als 53'000 Menschen.

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