Aktualisiert 25.03.2020 07:06

Virtuelles LebenHier kannst du in dein Inselparadies flüchten

Häuser dekorieren und die Natur erkunden: Der Alltag geht in «Animal Crossing: New Horizons» virtuell weiter. Das Game bricht derzeit Verkaufsrekorde.

von
rca

Niedliche Tiere begleiten den Spieler auf seiner Trauminsel. (Video: Nintendo/Wibbitz)

Lebenssimulationen in Videospielen gelten als verpönt. Wieso sollte man sein Leben in virtuellen Welten simulieren, wenn die Realität vor der Haustür wartet? Die jetzige Realität und die Situation rund um die Corona-Pandemie stellen solche Games plötzlich in ein neues Licht.

Ein aktuelles Beispiel ist «Animal Crossing: New Horizons» für Nintendo Switch. Das Game erschien am 20. März und bricht derzeit Verkaufsrekorde. Das Spiel verkaufte sich auf der Konsole bereits nach drei Tagen so gut wie kein anderes zuvor.

Gemeinsam fischen

Ganz allgemein sind Videospiele derzeit hoch im Kurs. Die Gaming-Plattform Steam hat in diesen Tagen einen Peak von über 20 Millionen gleichzeitigen Nutzern erreicht. Weshalb Lebenssimulationen derzeit so beliebt sind, scheint einleuchtend: Eskapismus ist derzeit nicht nur bei Gamern hoch im Kurs.

«Animal Crossing» schickt den Spieler auf seine Trauminsel. Mit nichts als einem Zelt und wenigen Werkzeugen ist man auf sich allein gestellt. Das Spielprinzip ist simpel: Die Insel kann nach eigenem Gusto angepasst und kolonisiert werden. Dem Spieler sind fast keine Grenzen gesetzt.

Das Ganze kann auch mit Freunden oder Fremden erlebt werden. So können bis zu acht Spieler gemeinsam die Insel erkunden, fischen, Pflanzen pflegen und Käfer sammeln. Wobei Letzteres wohl auch vor der Pandemie nicht unbedingt zum typischen Alltag gehörte.

Was spielst du momentan zu Hause für Games? Erkundest auch du gerade deine verlassene Insel? Schreibe einen Kommentar.

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