Aktualisiert 23.11.2013 16:02

Liebe Erwachsene

Hier lernen Sie Jugendlisch

Unsere jungen Leser haben sie gewählt: die Top Ten der Jugendwörter 2013. Machen Sie sich mit der Sprache der Jugend vertraut!

von
Berit Gründlers

Nach über 300 Einsendungen, 55 Endgegnern und knapp einer Million gespielten Duellen stehen sie fest: Die Top Ten Jugendwörter 2013. Nun, liebe jungen Leser, versuchen wir mit dieser Liste dafür zu sorgen, dass euch die Erwachsenen in Zukunft etwas besser verstehen.

Liebe Väter, Mütter, Chefs und Lehrer: Ihre Lektion in Jugendlisch.

10. «Ciao Läbe!» Nein, dass heisst natürlich nicht, dass sich jemand vom Leben verabschieden will. Es bedeutet vielmehr, dass es so viel zu tun gibt, dass man sich von den spassigen Dingen des Alltags verabschieden kann.

«Ich muss hüt Abe no Überstunde schiebe, drbi hani endlich mau wieder wöue chille! Ciao Läbe!»

09. «Wo läbsch du?» Will ausdrücken, dass sich jemand daneben benimmt oder eine komplett idiotische Idee hat.

«Mann Papi, id Ferie in Thurgau go wandere, fingsch ä gueti idee? Wo läbsch du?»

08. Fast schon ein Klassiker und trotzdem ist «FAIL!» in die Top Ten gewählt worden. «Fail!» bringt zum Ausdruck, wenn etwas oder jemand total versagt hat.

Ohne Worte

07. «Schliifts» liebe Mütter, Väter, Lehrer und Chefs will zum Ausdruck bringen: «Spinnst du eigentlich?»

«Altä, hesch gseh was mir für di nögschti Prüefig müesse lehre? Schliifts dene?!»

Quelle: www.gurl.com

06. Ganz easy geht es auf dem sechsten Rang zu und her. «Hängs!» bedeutet soviel wie: «Nimms locker.»

«Mami, d Schuel faht ersch i 20 Minute a. Hängs mau!»

05. «Voll easy!» liegt entspannt im Mittelfeld. Damit will man ausdrücken, dass etwas gar kein Problem ist.

«Dir chömet ä Tag früecher us de Ferie hei? Voll easy!»

04. Knapp das Treppchen verpasst hat «Was lauft?» Dieser Ausdruck hat nichts mit Fortbewegung zu tun. Nein, damit will man fragen: «Was ist los?»

«Was ig darf nid ads Bruno-Mars-Konzert? Was lauft?»

03. Bronze geht an: „Schönä Momänt!» Der Ausdruck wird verwendet, wenn einem bewusst wird, dass irgendetwas schiefgelaufen ist, oder etwas nicht so funktioniert, wie es sollte.

«De lösi einisch mau keis Ticket füre Bus, u wär chunt ine: Ä Kontrolör! Schönä Momänt!»

02. Mit der Silbermedaille darf sich «zviel!» schmücken. Eine Wortverstärkung für ... eigentlich alles (positiv und negativ)

«Du wotsch DAS für in Usgang alege? Du bisch eifach zviel, Altä!»

01. TROMMELWIRBEL! Das Jugendwort des Jahres ist «Chills!» Damit will man ausdrücken: «Nimms locker».

«Dad, chills mal! Ha no ewigs Ziit zum Lerne bis zur Mathi-Prüefig!»

Quelle: mrwgifs.com

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