Geheime Aufnahme: Hier redet sich Romney um Kopf und Kragen
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Geheime AufnahmeHier redet sich Romney um Kopf und Kragen

An einer Wahlveranstaltung für reiche Amerikaner hat Mitt Romney Klartext gesprochen. 47 Prozent der Amerikaner dürfte dies gar nicht gefallen. Barack Obama dafür umso mehr.

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aeg

Mitschnitt von der Wahlveranstaltung von Mitt Romney. (Video: YouTube/WeAreTheSavageNation)

Der republikanische Präsidentschaftskandidat Mitt Romney hat Wähler von US-Präsident Barack Obama als Opfer bezeichnet. Romney sagte vor wohlhabenden Spendern, fast die Hälfte aller Amerikaner glaubten, sie seien Opfer und hätten Anspruch auf finanzielle Unterstützung. Als Kandidat für das Weisse Haus sei es seine Aufgabe, «mir über diese Leute keine Sorgen zu machen». Die Kommentare sind in einem Video enthalten, das von einem US-Magazin entdeckt wurde.

«47 Prozent der Menschen werden für den Präsidenten stimmen, egal was passiert», sagte Romney in dem Video. «47 Prozent sind auf seiner Seite, sind abhängig von der Regierung, glauben, dass sie Opfer sind, dass die Regierung verpflichtet ist, sich um sie zu kümmern, dass sie Anspruch haben auf eine Gesundheitsfürsorge, auf Lebensmittel, Wohnung, was auch immer.» Er könne sich über die Leute keine Gedanken machen. «Ich werde sie nie überzeugen, dass sie Verantwortung übernehmen und sich um ihr eigenes Leben kümmern müssen.»

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«Heute hat Romney die Wahl verloren»

Auf einer rasch einberufenen Pressekonferenz am Montagabend räumte Romney ein, seine Kommentare seien nicht elegant formuliert gewesen. Er habe aus dem Stegreif gesprochen. Romney forderte, das vollständige Video müsse im Internet gezeigt werden und nicht nur Ausschnitte. Er entschuldigte sich nicht, bemühte sich aber um eine Klarstellung. «Natürlich will ich allen Amerikanern helfen», erklärte er. Seine Botschaft sei, dass die Einstellung des Präsidenten attraktiv sei für Menschen, die keine Steuern zahlten. Er dagegen wolle Steuern senken und erreiche damit eher die Mittelklasse.

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Erste Reaktionen in den US-Medien sind vernichtend. Die Obama-freundliche «Huffington Post» titelt gross: «He isn't Sorry» (Es tut ihm nicht leid). «Bloomberg» schreibt gar: «Today, Romney has lost the Election» (Heute hat Romney die Wahl verloren). (aeg/dapd)

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