19.03.2020 17:56

Kriens LUBusbetrieb hilft Armee mit Social Distancing

Am Donnerstagmorgen sind 500 Militärangehörige in Kriens eingerückt. Zur Einhaltung des Mindestabstands setzten die Verkehrsbetriebe Luzern Extrabusse ein.

von
nke
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Für den Kampf gegen das Corona-Virus macht die Schweizer Armee mobil. Am Donnerstagmorgen sind in Kriens 500 Angehörige der Armee eingerückt.

Für den Kampf gegen das Corona-Virus macht die Schweizer Armee mobil. Am Donnerstagmorgen sind in Kriens 500 Angehörige der Armee eingerückt.

vbl/facebook
Vom Luzerner Bahnhof bis zum Kreiskommando Luzern in Kriens wurden die Soldaten mit mehreren Extrabussen der VBL befördert. Damit soll der Mindestabstand zwischen den Soldaten gewährleistet werden.

Vom Luzerner Bahnhof bis zum Kreiskommando Luzern in Kriens wurden die Soldaten mit mehreren Extrabussen der VBL befördert. Damit soll der Mindestabstand zwischen den Soldaten gewährleistet werden.

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Die Beförderung der Soldaten im normalen Linienbetrieb hätte dazu geführt, dass der Mindestabstand unter den Passagieren nicht hätte eingehalten werden können, meint Sämi Deubelbeiss, Mediensprecher der VBL.

Die Beförderung der Soldaten im normalen Linienbetrieb hätte dazu geführt, dass der Mindestabstand unter den Passagieren nicht hätte eingehalten werden können, meint Sämi Deubelbeiss, Mediensprecher der VBL.

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Für den Kampf gegen das Corona-Virus macht die Schweizer Armee mobil. Am Donnerstagmorgen sind in Kriens 500 Angehörige der Armee eingerückt.

Laut dem Mediensprecher der Armee, Daniel Reist, handelt es sich dabei um Sanitäts- und Spitalsoldaten. Sie folgten dem Bundesratsbeschluss zur Mobilmachung und sollen die zivilen Gesundheitseinrichtungen unterstützen.

Extrafahrt für Soldaten

Vom Luzerner Bahnhof bis zum Kreiskommando Luzern in Kriens wurden die Soldaten mit Extrabussen der VBL befördert. Laut VBL-Mediensprecher Sämi Deubelbeiss sei dies eine einmalige Aktion zur Unterstützung der Mobilmachung:«Mit den Extrafahrten wollen wir einerseits das Militär unterstützen und andererseits die Bevölkerung vor einer Ansteckung schützen.»

Die Beförderung der Soldaten im normalen Linienbetrieb hätte dazu geführt, dass der Mindestabstand unter den Passagieren nicht hätte eingehalten werden können, meint Deubelbeiss. Für die Soldaten wurden mehrere Extrabusse bereitgestellt, damit sie auch unter sich den Mindestabstand einhalten können.

Die VBL freut sich, dem Militär in diesen Krisenzeiten helfen zu können. Auf Facebook postet sie: «Gemeinsam sind wir stark!»

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