Aktualisiert 28.03.2019 14:42

Graubünden

Hier sind 350 Kilo Sprengstoff am Werk

Gigantische Felsmassen versperrten tagelang den Weg von Samnaun nach Martina GR. Am Donnerstagmorgen wurde diesen nun mit Sprengstoff zu Leibe gerückt.

von
20M

Die Sprengung des Felsbrocken. (Video: Tiefbauamt Kanton Graubünden)

Nach einem Felssturz am 16. März war die Engadinerstrasse zwischen Martina GR und Ovella GR auf einer Länge von rund 20 Metern durch Felsmassen verschüttet. Einzelne Blöcke wiesen ein Volumen von mehreren Hundert Kubikmetern auf. Laut der Kantonspolizei Graubünden kamen keine Personen zu Schaden. Ausgelöst wurde der Felssturz wohl durch starke Niederschläge sowie Frost-Tau-Zyklen.

1 / 5
Auf einer Strasse, die nach Martina GR führt, ist ein Felsbrocken niedergestürzt.

Auf einer Strasse, die nach Martina GR führt, ist ein Felsbrocken niedergestürzt.

Leser-Reporter
Die Strasse ist für mehrere Wochen gesperrt. Eine Umleitung wurde eingerichtet.

Die Strasse ist für mehrere Wochen gesperrt. Eine Umleitung wurde eingerichtet.

Leser-Reporter
Ein Teil des Brockens ist in einen Fluss gestürzt.

Ein Teil des Brockens ist in einen Fluss gestürzt.

Leser-Reporter

Am Donnerstagmorgen hat das Tiefbauamt Graubünden einen gigantischen Felsblock von rund 800 Kubikmetern gesprengt. Dafür waren 350 Kilogramm Sprengstoff nötig. Laut dem Tiefbauamt ist alles wie geplant verlaufen. Die weiteren Räumungsarbeiten laufen auf Hochtouren.

Deine Meinung

Fehler gefunden?Jetzt melden.