Aktualisiert 28.08.2017 14:59

«Foif, vier, drü, zwei, eis»High five für Hyperloop – Musk gratuliert ETH-Team

Ein Team der ETH hat es in Kalifornien beim Hyperloop-Wettbewerb von Tesla-CEO Elon Musk auf den dritten Platz geschafft.

von
sep

High-five von Elon Musk: Der Chef persönlich gratulierte dem Schweizer Team.

Das Modell des Teams Swissloop hat in Kalifornien überzeugt. Ingenieurstudenten der ETH erreichten bei einem von Tesla-CEO Elon Musk organisierten Hyperloop-Wettbewerb den dritten Rang. Auf dem Gelände von Musks Raumfahrtunternehmen SpaceX in Hawthorne Kalifornien hat sich das Schweizer Team gegen die meisten der teilnehmenden 600 Studenten von 24 Universitäten behauptet.

Das ETH-Team schaffte es, anfängliche Probleme in den Griff zu bekommen. Dafür kamen die Schweizer in den Genuss, dass Elon Musk den Countdown in einem überraschend guten Schweizerdeutsch durchführte (in untenstehendem Video nach circa 10.35 Minuten zu hören): «Foif, vier, drü, zwei, eis.» Der Chef gratulierte ihnen zudem persönlich nach dem erfolgreichen Durchlauf durch Abklatschen einiger Teammitglieder.

Mit 327 km/h durch die Röhre

Das Ziel des Wettstreits war es, die eigens erbauten Prototypen so schnell wie möglich durch die 1,25 Kilometer lange Röhre rasen zu lassen. Wie «Forbes» berichtet, ist es der zweite Wettbewerb dieser Art, der erste fand im Januar dieses Jahres statt.

Die Technische Universität München liess ihre Mitstreiter weit hinter sich. Der Pod des WARR Hyperloop Teams erreichte im fast luftlosen Tunnel eine Spitzengeschwindigkeit von 327 Kilometern in der Stunde. Die zweitplatzierten Paradigm Hyperloop, ein kanadisch-amerikanisches Team, erreichte mit 102 km/h gerade mal ein Drittel davon.

Revolution des Transportwesens

Elon Musk plant mit der eigens für dieses Unterfangen gegründeten Firma Boring Company ein unterirdisches Hochgeschwindigkeits-Transitsystem, das New York, Philadelphia, Baltimore und Washington D.C. miteinander verbinden soll. Musk will damit den Personentransport revolutionieren. Im Juli kündigte er an, dass er die mündliche Zustimmung der Regierung erhalten habe. Die Reise von New York nach Washington D.C. würde mit Musks System 29 Minuten dauern. Als kleines Update hat Musk nun verraten, wie sich ein Tesla in der entstehenden Röhre machen würde.

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