Bangen um Kultserie : High Noon für die «Simpsons»
Aktualisiert

Bangen um Kultserie High Noon für die «Simpsons»

Freitagmittag endet für die Synchronsprecher der «Simpsons» ein Ultimatum. Doch selbst wenn sie einer Gehaltskürzung zustimmen, könnte die nächste Staffel die letzte sein.

von
phi

Sechs Synchronsprecher müssen am 7. Oktober bis Freitagmittag eine Entscheidung treffen: Entweder sie stimmen Gehaltskürzungen von 45 Prozent zu oder die Serie wird abgesetzt. Der Einschnitt wäre für die Betroffenen verkraftbar: Dan Castellaneta (Homer, Grandpa Simpson, Krusty der Clown), Julie Kavner (Marge), Nancy Cartwright (Bart), Yeardley Smith (Lisa), Hank Azaria (Moe Szyslak, Chief Wiggum und Apu Nahasapeemapetilon) und Harry Shearer (Mr. Burns, Rektor Skinner, Ned Flanders) verdienen per anno für 22 Wochen Arbeit acht Millionen Dollar, berichtet «The Daily Beast».

Das macht Kosten von 440 000 Dollar pro Folge und Stimme, die nun auf 250 000 Dollar gedrückt werden sollen. Die Sprecher fordern angeblich 300 000 Dollar Salär. Doch selbst wenn sie nachgeben, droht der beliebten TV-Familie der Serientod. Die Produzenten des Fernseh-Dauerbrenners haben laut «Variety» bereits einer Kürzung ihrer Löhne zugestimmt.

Die Serie ist seit 1989 bei Fox im Programm: In 23 Staffeln soll der Sender eine Milliarde Dollar mit der Show verdient haben, so die Nachrichtenagentur «Reuters». Doch die Quoten sind nicht mehr so gut wie früher: Ein Studioboss sagte, dass selbst bei einer Einigung mit den Sprechern nach Staffel 24 Schluss sein würde. Möglicherweise ist diese Ankündigung aber auch bloss Verhandlungstaktik.

«They'll Never Stop The Simpsons»: Ist dieser Song bald überholt? Quelle: YouTube

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