Hilfe beim Wertschriftenverzeichnis
Aktualisiert

Hilfe beim Wertschriftenverzeichnis

Wertpapierbesitzer müssen mit der Steuererklärung ein Wertschriftenverzeichnis einreichen. Dabei helfen die Banken, verlangen aber happige Gebühren.

von
Jeannette Schläpfer

Es ist wieder so weit: Die Steuererklärung ist fällig! Wer Wertschriften besitzt, muss dafür die relevanten Unterlagen zusammensuchen und die entsprechenden Zahlen berechnen. Wer ausländische Aktien oder Fonds besitzt, für den wird die Sache noch komplizierter. Wer sich diese Sucharbeit sparen will, kann von seiner Bank einen Wertschriftenausweis für Steuerzwecke verlangen.

Er braucht die Zahlen dann nur noch in die Steuererklärung zu übertragen und das Verzeichnis beizulegen. Diese Serviceleistung hat allerdings ihren Preis. Und der kann je nach Bank schon mal um ein paar hundert Prozent variieren. «Die UBS verrechnet dem Kunden im Sinne von Kostentransparenz den Aufwand für diese Dienstleistung weiter», rechtfertigt UBS-Mediensprecherin Rebeca Garcia die hohen Preise.

Billiger kommt, wer das Wertschriftenverzeichnis selbst erstellt: Die meisten Banken publizieren auf ihrer Homepage Informationen, die das Ausfüllen erleichtern. Hilfestellung bieten auch viele Kantone: Mit der Online-Steuererklärung braucht der Steuerpflichtige nur noch die Valoren-Nummer einzugeben und der damit verbundene Rechner füllt die betreffenden Spalten selbständig aus.

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