Skurrile Röntgenbilder: «Hilfe, meine Katze hat einen Alien verschlungen»
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Skurrile Röntgenbilder«Hilfe, meine Katze hat einen Alien verschlungen»

Kieselsteine, Barbie-Banane, Kebabspiess: Wenn Haustiere Hunger haben, schrecken sie vor nichts zurück. Ein US-Magazin hat die absurdesten Funde in Tiermägen veröffentlicht.

von
woz

Die US-Tierzeitschrift «Veterinary Practice News» veröffentlicht jedes Jahr eine Rangliste der skurrilsten Tier-Röntgenbilder des Landes. Dieses Jahr hat Kermit der Frosch den Wettbewerb «They Ate WHAT?» («Sie haben WAS gefressen?») für sich entschieden.

Der Frosch hatte wohl Heisshunger auf Kies. Über 30 kleine Steinchen operierten die Tierärzte aus Kermit heraus. «Das hat mich wirklich berührt: zu sehen, dass jemand einen Frosch so sehr liebt, dass er bereit ist, eine solche Operation zu bezahlen», begründet die Redaktionsleiterin Marilyn Itturi die Wahl des Siegers.

Der zweite Platz ging an einen Deutsch-Kurzhaar-Rüden. Der Hund hatte einen Kebab-Spiess verschlungen. Das Frauchen hatte einen Fleisch-Gemüse-Spiess für den Grill vorbereitet und liess ihn «nur für einen kurzen Moment» aus den Augen. Als sie zurück in die Küche kam, war der Spiess weg; die Tierärzte fanden ihn im Magen des Hundes.

Die dänische Dogge aus dem US-Bundesstaat Oregon holte sich den dritten Platz. Der dreijährige Hund hat 43 und eine halbe Socke verschlungen.

In die Rangliste schaffte es auch eine Bartagame names Dragon. Die Echse wurde in die Klinik gebracht, weil sie innert kürzester Zeit sehr viel Gewicht verlor. Beim Röntgen wurde die Ursache gefunden: eine Barbie-Banane steckte in Dragons Verdauungstrakt. Die Enkeltochter hatte das gelbe Plastikteil bereits vermisst.

Eine fünf Monate alte Katze wurde zum Tierarzt gebracht, weil sie wiederholt erbrechen musste. Der Übeltäter war eine Alien-Spielzeugfigur im Zwölffingerdarm.

Einen Heisshunger auf Quietsch-Entchen verspürte ein Hund namens Woof. Der dreijährige Sohn hatte seine Gummi-Enten verloren. Nachdem sie nach einem Monat nicht zum Vorschein gekommen waren, bekam das Kind neue, erzählte die Mutter. Eines Tages beobachtete sie, wie der Hund eine Ente verschluckte, als der Sohn in der Badewanne planschte. Beim Röntgen kamen fünf Gummienten zum Vorschein. Sie wurden zusammen mit einem Pneu eines Spielzeug-Lastwagens und einem anderen Teil eines Spielzeugs aus Woof entfernt.

Ein Golden Retriever hatte eine Glühbirne verschluckt. Nach über einem Tag im Verdauungstrakt des Hundes hat sie immer noch funktioniert.

Über 80 Bilder wurden für den Wettbewerb ausgewertet. Die Teilnahme hat für die Kliniken und Tierarztpraxen einen finanziellen Reiz: der Sieger erhält 1500 Dollar.

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