Aktualisiert

Doktor Sex«Hilfe, unser Sexleben ist eingerostet!»

Igor ärgert sich. Einmal die Woche Sex mit der Freundin, findet er für einen 21-Jährigen deutlich zu wenig. Sie will aber offenbar nicht mehr. Was tun?

von
bwe
Unterschiedliche Bedürfnisse sind oft ein Grund für Unzufriedenheit. (Bild: Colourbox.com)

Unterschiedliche Bedürfnisse sind oft ein Grund für Unzufriedenheit. (Bild: Colourbox.com)

Frage von Igor (21) an Doktor Sex: Ich bin seit zwei Jahren mit meiner Freundin zusammen. Anfänglich war unser Sexleben klasse: vier, fünf Mal die Woche. Im letzten halben Jahr ist es nun aber ein wenig eingerostet und wir haben noch maximal einmal die Woche Sex. Das - finde ich - geht für einen 21-Jährigen nicht! Ich liebe meine Freundin über alles und möchte sie nicht deswegen verlassen. Was soll ich tun?

Antwort von Doktor Sex:

Lieber Igor

Jugend schützt vor Flaute nicht. Alles fliesst, und was du erlebst, ist nichts anderes als der natürliche Lauf der Dinge. Das Neue und damit Ungewohnte ist immer attraktiver als das Alltägliche. Entsprechend weckt es unsere Neugier und kriegt dadurch in unserer Wahrnehmung einen hohen Stellenwert. Was den Sex anbelangt, kommen noch die Hormone hinzu: Sie bewirken am Anfang einen physischen und psychischen Ausnahmezustand. Aber irgendwann ist dieser Höhenflug zu Ende und es folgt die Ernüchterung.

Einmal die Woche ist keine schlechte Frequenz. Damit wären andere Männer längst zufrieden. Wenn du mehr brauchst, kannst du es dir ja auch mal selber machen. Weil sich Beziehungen fortwährend verändern, wird auch euer momentaner Zustand nicht ewig dauern und du wirst auch wieder mehr Sex kriegen. Aber ganz genau so wie am Anfang wird es sicher nie mehr sein.

Umfrage: Seitensprünge was würden Sie sagen?

Deine Meinung