Stress: Hilferuf des Olympia-Vierten
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StressHilferuf des Olympia-Vierten

Benjamin Steffen ist kein Profi-Fechter und erhält keine Unterstützung. Deshalb denkt er über einen Rücktritt nach.

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Benjamin Steffen lässt Luft raus nach dem verlorenen Kampf um Bronze. Der Schweizer verliert gegen den Franzosen Gauthier Grumier 11:15.

Benjamin Steffen lässt Luft raus nach dem verlorenen Kampf um Bronze. Der Schweizer verliert gegen den Franzosen Gauthier Grumier 11:15.

epa/Sergei Ilnitsky
Max Heinzer verliert den Viertelfinal gegen den Südkoreaner Sangyoung deutlich. 4:15 lautet das Resultat.

Max Heinzer verliert den Viertelfinal gegen den Südkoreaner Sangyoung deutlich. 4:15 lautet das Resultat.

FreshFocus/Claude Diderich
Für Fabian Kauter ist bereits im Achtelfinal Schluss. Er verliert gegen den Franzosen Yannick Borel 14:15.

Für Fabian Kauter ist bereits im Achtelfinal Schluss. Er verliert gegen den Franzosen Yannick Borel 14:15.

Keystone/Peter Klaunzer

Der Degen-Vierte Benjamin Steffen wird kaum als Spitzensportler weitermachen, wenn er nicht entlastet wird. «Ich habe viel Freude am Fechten. Diesen Stress aber kann ich nicht mehr auf mich nehmen. Diesen Aufwand bewältige ich nicht nochmals vier Jahre. Es sei denn, es ergibt sich eine neue Unterstützung», sagte der 34-jährige Basler zur Nachrichtenagentur sda.

Der Sportlehrer ist im Gegensatz zu den Fechtern der Weltspitze sowie seinen Schweizer Teamkollegen, den Zeitsoldaten Max Heinzer und Fabian Kauter, nicht Profi-Fechter. Er arbeitet noch als Gymi-Lehrer für Sport und Englisch.

Wie stehen Sie zu Steffens finanzieller und sportlicher Situation? Diskutieren Sie mit. (sda)

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