Aktualisiert 07.06.2012 08:45

Freude herrschteHimmlische Augen-Blicke

Wer konnte, liess sich den Venustransit nicht entgehen. Es hat sich ganz offensichtlich gelohnt: Die Begeisterung steht den Menschen ins Gesicht geschrieben.

Auf der ganzen Welt versammelten sich am Mittwoch Himmelsspäher, um das seltene kosmische Spektakel live zu beobachten. Mit Schutzbrillen ausgestattet verfolgten sie – von der Schweiz über Deutschland bis nach Hawaii, Ostasien, Australien und Neuseeland – den insgesamt sechs Stunden dauernden Venustransit.

Abhängig von der lokalen Bewölkung hatten die Menschen mehr oder weniger freie Sicht auf den Planeten und den Stern. In der philippinischen Hauptstadt Manila zum Beispiel verzogen sich die Dunstschwaden kurz vor Sonnenaufgang, und auch in Melbourne lösten sich Regenwolken rechtzeitig auf.

Bangen um freie Sicht

Vielerorts hatten astronomische Gesellschaften öffentliche Beobachtungsstationen eingerichtet. In Manila standen in einem Park zehn Teleskope bereit, in Hongkong hatte das Weltraummuseum öffentliche Fernrohre aufgestellt und die US-Weltraumbehörde Nasa übertrug das Spektakel gar live auf ihrer Website.

Die Schweiz hat den Venustransit mehrheitlich verpasst: Fast überall verdeckten am frühen Morgen Wolken die Sonne, vor der die Venus als schwarzes Pünktchen vorbeizog. Doch manche hatten Glück: In der Ostschweiz, in Teilen des Engadins und in der Südschweiz gab es Wolkenlücken, so dass das Ereignis mindestens für einige Minuten sichtbar war, wie SF Meteo mitteilte.

(Quelle: RussiaToday) (sda)

Deine Meinung

Fehler gefunden?Jetzt melden.