Aktualisiert 30.05.2006 10:19

Hingis folgt Federer und Schnyder locker

Martina Hingis steht beim French Open nach einem klaren 6:2, 6:2 in nur 54 Minuten gegen Lisa Raymond (USA, WTA 80) in der zweiten Runde. Der Sieg der Schweizerin stand nie in Frage. Hingis machte einen guten Eindruck. Die Form scheint zu stimmen.

Nach 26 Minuten war der erste Satz Geschichte. Hingis holte ihn sich mit 6:2. Der Schweizerin gelang ein frühes Break und kontrollierte danach das Spiel. Raymond erlaubte sich im Gegensatz 15 unerzwungene Fehler in diesem Satz (Hingis fünf). Mit dem ersten Satzball machte die Trübbacherin den Sack zu.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs kam Raymond etwas besser auf. Doch gefährden konnte sie Hingis nicht. Der Schweizerin gelang erneut ein frühes Break zum 3:1 und liess danach nichts mehr anbrennen. Nach 54 Minuten drang Hingis mit 6:2, 6:2 nach dem zweiten Matchball in die nächste Runde vor.

In der zweiten Runde trifft Hingis auf Zuzana Ondraskowa (Tsch, WTA 114), welche Julia Schruff (De, WTA 59) mit 6:2, 6:4 locker bezwang. Gegen die Tschechin Ondraskowa spielte die Schweizerin noch nie.

French Open, 1. Runde

Martina Hingis - Lisa Raymond 6:2, 6:2

Die Sätze im Detail

Der erste Satz

Guter Start von Martina Hingis. Nachdem die Schweizerin ihren Service mühelos durchbrachte, nahm sie ihrer Gegnerin den Aufschlag ebenso ohne Probleme mit 45:15 ab. Im dritten Game des Spiels wurde es erstmals knapp. Hingis musste einen Breakball abwehren, konnte jedoch kurz darauf mit 3:0 in Führung gehen. Mit ihrem zweiten Aufschlagspiel kam auch Raymond zum ersten Game-Gewinn. Nachdem Hingis erneut stark servierte, gelang der Amerikanerin danach ein fast perfektes Aufschlagspiel zum 2:4. Wenig später hatte Martina Hingis die ersten Satzbälle beim Aufschlag von Raymond. Die Schweizerin nutzte die erste Chance und beendete den ersten Satz nach 26 Minuten mit 6:2. Die ehemalige Nummer eins bestach in den ersten Minuten durch ihr überlegtes Spiel. Zudem kam die hohe Fehlerquote ihrer Gegenerin (15 unerzwungene Fehler).

Der zweite Satz

Der zweite Durchgang begann ausgeglichener. Lisa Raymond setzte Hingis unter Druck. Beim Stand von 1:1 und 40:15 hatte die Amerikanerin zwei Breakbälle. Doch die Schweizerin reagierte stark, holte sich das Game doch noch und breakte ihre Gegnerin danach zum 3:1. Das Spiel war auf beiden Seiten von Fehlern geprägt. So vergab Raymond einen weiteren Breakball unnötig, was Hingis zum 4:1 nutzen konnte. Wenig später hatte die Schweizerin ihre ersten drei Matchbälle beim Aufschlag ihrer Gegnerin. Den zweiten nutzte sie souverän.

(fox)

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