29.09.2015 11:03

MännerfrisurenHipster-Zopf schlägt Männer-Dutt

Männer müssen heute mehr tun, als ihre Haare zurechtzuzupfen. Wir zeigen fünf Frisuren-Trends und blicken in die Zukunft.

von
Laszlo Schneider
1 / 7
Justin Bieber (21) und seine blondierte Mähne.

Justin Bieber (21) und seine blondierte Mähne.

Instagram.com/Justinbieber
Auch hier wurde blondiert. Allerdings soll dieses Bild eher den Sidecut zeigen. Den...

Auch hier wurde blondiert. Allerdings soll dieses Bild eher den Sidecut zeigen. Den...

Instagram.com/Hair_By_Bruno_Crew
...gibt es auch hier zu sehen - allerdings in einer etwas edleren Variante à la «Inglorious Basterds».

...gibt es auch hier zu sehen - allerdings in einer etwas edleren Variante à la «Inglorious Basterds».

Instagram.com/Valon_tabard

Männer flechten sich jetzt also die Haare – und zwar «von Heidi bis Hip-Hop», wie das «Friday Magazine» schreibt. Die Zeiten sind vorbei, in denen sich Männer ihre Haare husch abrasierten oder einfach mit ein bisschen Wachs an den Kopf klebten. Wir stellen Ihnen fünf Männer-Frisuren-Trends vor. Nicht jeder muss. Manchmal zum Glück.

Blondieren:

Neue Haarfarben probieren auch Männer gerne aus. Und seit sogar Justin Bieber mit einer blonden Mähne rumläuft, ist der Trend im Alltag angekommen. Aber bitte – der Kontrast zwischen Kopfhaar und Bart darf nicht zu gross sein. Das sieht komisch aus.

Der Sidecut

Nachdem der Sidecut als Symbol des «extrem individuellen» Hipsters gefeiert wurde, trägt ihn heute beinahe jeder. Dabei ist alles möglich: vom «Military-Cut» mit sehr kurzem Seitenhaar bis zur James-Dean-Gedächtnis-Tolle. Häufig tritt der Sidecut auch mit einrasierten Mustern auf. Je nachdem ein schwieriger Trend.

Die Gel-Frisur

Die gute alte Gel-Frisur ist natürlich dann besonders praktisch, wenn das Haar schon länger ist – es aber noch nicht zum Zopf oder Dutt reicht. «Friday»-Beauty-Redaktorin Irène Schäppi rät am ehesten zur 1980er-Variante à la David Bowie: Die Haare nach hinten gelen und ein Zöpfchen formen. «Das ist aber natürlich typabhängig», erklärt Schäppi.

Der Dutt

Der Dutt wird oft in Kombination mit dichten, langen Bärten getragen und ist wie der Sidecut zu einem Symbol der Hipster-Kultur geworden. Ähnlich wie der lässige Surfer-Look soll der Dutt eine gewollte Unordnung demonstrieren. Den ‹Bömbel› gibt es seit längerer Zeit auch in Kombination mit dem Sidecut: Dafür lässt man sich das Haupthaar solange wachsen, bis man es zu einem Knoten zusammenbinden kann. Das reicht je nach Länge auch nur zu sehr kleinen Ausführungen.

Die Pilz-Frisur

Die Pilz- oder Topffrisur wurde spätestens mit den Beatles Mode. Nachdem sie anderen Trend-Frisuren wie dem Vokuhila oder dem Irokesen gewichen war, ist sie neuerdings wieder in. Man sieht sie oft bei männlichen Models auf den Laufstegen der Fashion Weeks.

Einen sicheren Trend für das kommende Jahr könne man nicht festmachen, erklärt Schäppi. «Aber man sollte als Mann einfach ausprobieren. Im Notfall kann man sich die Haare auch abrasieren – und das sieht auch nicht unbedingt schlimm aus.» Eines wünscht sich die Beauty-Redaktorin dennoch: «Männer sollten wieder mehr Hüte tragen.»

Deine Meinung

Fehler gefunden?Jetzt melden.