Hisbollah-Führer - «Wir wollen keinen Krieg mit Israel»
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Hisbollah-Führer«Wir wollen keinen Krieg mit Israel»

Nach Raketenangriffen und Gegenattacken hat der Hisbollah-Chef Hassan Nasrallah vor einer Eskalation des Konflikts mit Israel gewarnt.

«Sehr gefährliche Entwicklung»: Fernsehansprache von Hassan Nasrallah, Anführer der Hisbollah-Miliz.  (7. August 2021)

«Sehr gefährliche Entwicklung»: Fernsehansprache von Hassan Nasrallah, Anführer der Hisbollah-Miliz. (7. August 2021)

AFP

Nach den Raketenangriffen aus dem Libanon und Gegenattacken aus Israel hat die schiitische Hisbollah-Miliz versichert, keine weitere Eskalation des Konflikts anzustreben. «Wir wollen keinen Krieg», sagte Hisbollah-Chef Hassan Nasrallah am Samstag in einer Ansprache im libanesischen Fernsehen. «Aber wir sind darauf vorbereitet», fügte er hinzu. Zuvor hatte auch ein Sprecher der israelischen Armee betont, dass Israel keinen Krieg mit der Hisbollah wolle.

Die israelische Luftwaffe hatte als Reaktion auf Raketenbeschuss aus dem Libanon am Donnerstag zum ersten Mal seit Jahren Angriffe in dem Nachbarland geflogen. Nasrallah bezeichnete die Luftangriffe in seiner Ansprache als eine «sehr gefährliche Entwicklung». Die Hisbollah habe darauf «in angemessener und verhältnismässiger Weise» reagiert. Die pro-iranische Miliz hatte am Freitag Raketen in Richtung israelischer Stellungen auf den besetzten Golanhöhen abgefeuert. Israels Armee antwortete wiederum mit Artillerie.

Die in der Grenzregion tätige Uno-Friedenstruppe Unifil warnte am Freitag vor einer «sehr gefährlichen Situation». Unifil-Befehlshaber Stefano Del Col rief beide Seiten zu einer «sofortigen» Waffenruhe auf.

Die USA appellierten an die libanesische Regierung, die Angriffe der Hisbollah-Miliz gegen Israel zu unterbinden. Die vom Iran unterstützte Hisbollah kontrolliert Teile des Südlibanon.

(AFP/chk)

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