Aktualisiert 08.02.2010 08:51

Neueste ForschungenHitler hatte panische Angst vor dem Zahnarzt

Adolf Hitler terrorisierte die Welt, hatte selber aber schreckliche Angst vor dem Zahnarzt – was drastische Auswirkungen hatte.

Neuesten Forschungen zufolge hatte der Diktator ausgesprochen schlechte Zähne – weil er aus Furcht vor Schmerzen fast nie zum Zahnarzt ging. «Hitler war wohl sehr schmerzempfindlich», so die Zahnärztin Menevse Deprem-Hennen gegenüber der «Bild am Sonnatg». In ihrer Doktorarbeit mit dem Titel «Dentist des Teufels» äus­sert Deprem-Hennen eine Reihe von Mutmassungen über das Gebiss des Diktators: «Es ist sehr wahrscheinlich, dass Adolf Hitler starken Mundgeruch gehabt hat. Er hat sich sehr schlecht ernährt und litt unter Parodontose.»

Deprem-Hennen sichtete dem Bericht zufolge die lange verschollen geglaubten Unterlagen des Zahnarztes und SS-Generals Hugo Johannes Blaschke (1881–1960), der jahrelang Hitler und andere Nazi-Grössen behandelt hatte.

«Wahrscheinlich hatte Hitler, wie viele Menschen, Angst vor dem Zahnarzt», stellt die 39-Jährige fest. Der Diktator habe sich wohl vor Schmerzen gefürchtet. So leistete er sich den Luxus, seinen Leibzahnarzt Johannes Blaschke für eine Wurzelbehandlung achtmal in die Reichskanzlei zu befehlen, normalerweise wird das in ein bis zwei Sitzungen erledigt.»

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