Aktualisiert

Hitze tötet 80 Menschen auf dem Subkontinent

Durch eine Hitzewelle sind in Indien und Pakistan mehr als 80 Menschen ums Leben gekommen. Allein im nördlichen Bundesstaat Uttar Pradesh starben bereits 25 Bewohner an einem Hitzschlag.

Bei den Toten handle es sich um Arme und Obdachlose, die der Hitze nicht entkommen konnten. 27 weitere Todesfälle wurden aus dem östlichen Bundesstaat Orissa gemeldet, einer aus dem Punjab.

In Pakistan starben nach Behördenangaben mindestens 31 Menschen durch die extreme Hitze. Im Norden Indiens und in Pakistan liegen die Temperaturen seit Tagen bei bis zu 47 Grad Celsius.

In Indien erwarteten die Experten ein weiteres Ansteigen der Temperaturen. «Heisse Winde werden über das Land ziehen und das Leben noch elender machen», sagte der Meteorologe R.K. Verma voraus. In Pakistan warnte der Wetterdienst, die Hitzewelle und extreme Trockenheit könne noch zwei Monate anhalten.

Vor Beginn der Regenzeit heizen sich Indien und Pakistan alljährlich zum Glutofen auf. Von Ende Juni bis September ziehen dann Monsun-Regen über den Subkontinent. In der Hitzewelle herrschen verbreitet Trockenheit und Wassermangel sowie Stromausfälle. (sda)

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