Aktualisiert

ItalienHitzewelle fordert drei Todesopfer

Italien wird von einer Bruthitze überzogen, die bereits drei Personen das Leben gekostet hat. In zwölf Städten wurde von den Behörden Hitzealarm ausgerufen.

Zwei Männer starben in Badia Polesine in der norditalienischen Provinz Rovigo an Herzversagen. Eine Pensionistin mit Atembeschwerden kam in der toskanischen Badeortschaft Tirrenia ums Leben.

In den Notaufnahmen der römischen Spitäler wurden etliche Senioren behandelt, die an akutem Flüssigkeitsmangel litten, berichteten italienische Medien am Freitag. Dabei handle es sich meistens um alte und kranke Menschen mit Herz- und Kreislaufproblemen oder Atembeschwerden.

In zwölf Städten wurde von den Behörden Hitzealarm ausgerufen. Die Kommunen bieten Hilfe über eine Notrufnummer an. Laut Meteorologen soll die extreme Hitze mindestens bis Samstag andauern.

(sda)

Hitzewarnung für Tessin und Wallis bleibt

Der amtliche Wetterdienst MeteoSchweiz hat am Donnerstag seine Hitzewarnung für das Tessin und das Wallis verlängert. Die Hitzewelle mit Temperaturen über 30 Grad und hoher Luftfeuchtigkeit dürfte im Mittel- und Südtessin und im Zentralwallis bis am Freitagabend dauern, hiess es. Es werden neue Hitzerekorde erwartet.

Keine Hitzeopfer

Trotz Hitzerekorden kam es in den Spitälern nicht zu mehr Einlieferungen oder Todesfällen als sonst, wie eine AP-Umfrage beim Universitätsspital Zürich, dem Inselpsital Bern, dem Bruderholz-Spital bei Basel und dem Universitätsspital CHUV in Lausanne ergab. «Keine Auffälligkeiten», hiess es auch bei der Spitex. Im Hitzesommer 2003 waren fast 1.000 Personen mehr als in einem normalen Sommer gestorben. Damals hielt die Hitze aber über Wochen an. (ap)

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